Eschweiler: Billa-Express tuckert mit vielen Gästen durch Hehlrath

Eschweiler: Billa-Express tuckert mit vielen Gästen durch Hehlrath

Die knallrote „Linie 11” steht bereit. Schnell flitzen noch die letzten Kinder in die Eisenbahn, die „Tramm”, und schon kann das Abenteuer beginnen. Jetzt muss Lokführer Peter Coberg nur noch den Motor starten.

Und siehe da: Himmelhochjauchzend und über beide Wangen strahlend, geht es für die kleinen Gäste der „Tramm” auf eine Fahrt durch den Ort, die sie sicherlich so schnell nicht wieder vergessen werden.

Dabei war die „Linie 11” nur einer der vielen Höhepunkte und Überraschungen, die sich die KG Ulk Hehlrath auf ihrem „Billafest” am Samstag für ihre großen und kleinen Besucher ausgedacht hatte. Zum fünften Mal in Folge war nämlich bei den Hehlrather Karnevalisten nicht nur die Feierlaune Trumpf, sondern mindestens genauso der Zusammenhalt und das gemeinsame Beisammensein. Neben den „Tramm”-Fahrten für die Jungen und Junggebliebenen wartete ein reichhaltiges kulinarisches Angebot auf die Gäste. Ob das große Kuchenbuffet, die frischen Reibe- und Pfannkuchen oder aber herzhafte Spezialitäten aus Bayern - für jeden Geschmack war das Richtige dabei. Und die Kinder konnten sogar selbst zum Kochtopf greifen und ihre „Hot Dogs” nach Lust und Laune belegen.

Für die musikalische Unterhaltung war bestens gesorgt. So begeisterten die Hehlrather Karnevalsjecken zunächst in Eigenregie am DJ-Pult, bevor der Spielmannszug Hehlrath als befreundeter Ortsverein ein paar Ständchen zum Besten gab.

Kleine Tiger, Schmetterlinge und Spidermen huschten nach einem kurzen Besuch am Schminkstand über den Alten Schulhof in Hehlrath und zauberten im Rahmen eines Malwettbewerbs wahre Kunststücke aufs Papier. „Wir wollen mit unserem Billafest auch mal außerhalb der Session zusammenkommen und mit unseren Gästen ins Gespräch kommen”, weiß Präsident Mischa Bünten, wie wichtig solche Feierlichkeiten für die Gemeinschaft im ganzen Ort sind. „Denn unser Anliegen ist es, den Zusammenhalt zu fördern und unseren Besuchern zu zeigen, dass wir auch außerhalb der Karnevalszeit im Dorf präsent sind.”

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