Besonderer Geburtstag in der Willi-Fährmann-Schule

Tiergestützte Pädagogik : Hühner, Pferde, Schweine, Enten und Bartagamen

Am Anfang stand die Idee, Kinder und Jugendliche mit Hilfe der „tiergestützten Pädagogik“ in ihrer sozialen und emotionalen Entwicklung zu stärken.

Carolin Emonds-Seeger, Schulsozialarbeiterin an der Willi-Fährmann-Schule, initiierte im Jahr 2003 das Projekt an ihrer Schule und holte die Umwelt- und Tierhilfe Terra Mater, deren Mitglied sie bereits zuvor war, mit ins Boot. 15 Jahre und zahlreiche unter anderem Igel, Hühner, Pferde, Schweine, Enten und nun auch Bartagamen später, blicken die Schüler, die Verantwortlichen der Förderschule mit den Schwerpunkten Lernen, Sprache sowie emotionale und soziale Entwicklung und die Vertreter des 1996 in Hamburg gegründeten gemeinnützigen Vereins auf eine für alle Beteiligten erfolgreiche Kooperation zurück.

Zum Jubiläum besuchte nun zum wiederholten Mal Heinz Zimmermann, 1. Vorsitzender von Terra Mater, die indestädtische Schule, um sich über die aktuellen Projekte zu informieren, diese in Augenschein zu nehmen, den Schülern als Dank für ihr Engagement Urkunden zu überreichen und darüber hinaus der Schule auch eine finanzielle Hilfe zukommen zu lassen.

„Wir sind stolz und freuen uns, mit den Schülern und den Verantwortlichen der Willi-Fährmann-Schule Partner an unserer Seite zu haben, die außerordentlich engagiert sind und hoffen auf die Fortsetzung der Zusammenarbeit auf viele weitere Jahre hinaus“, erklärte Heinz Zimmermann. „Es ist einfach schön zu sehen, wie die Schüler und die Projektinitiatorin Carolin Emonds-Seeger die tiergestützte Pädagogik hier vor Ort umsetzen und vor allem zu erleben, was die Kinder davon haben. Wir als Verein werden über die Aktivitäten auf dem Laufenden gehalten und freuen uns immer, neue Tier-Geschichten von den Tierschutz-Helfern zu hören“, so der Vorsitzende weiter.

Carolin Emonds-Seeger gab die „Blumen“ dankbar zurück: „Für uns als Schule alleine wäre die tiergestützte Pädagogik ohne die Unterstützung von Terra Mater nicht zu stemmen.“ Über die Zukunft stimmen die beiden Kooperationspartner überein: „Die Zusammenarbeit soll noch viele Jahre andauern. Von bisher mittel- auf langfristig“, sagte Heinz Zimmermann und lachte.

(ran)