Eschweiler: Beim Stadtfest gibt es alte Schätze und Modernes

Eschweiler: Beim Stadtfest gibt es alte Schätze und Modernes

Ein Feuerwehrwagen steht auf dem Marktplatz, ein großes Zelt, ein Liegestuhl und dann beginnt ein Rasenmäher zu dröhnen. Moment, ein Rasenmäher? auf dem Marktplatz? Ja! Am Freitag wurde das Stadtfest eröffnet und wie es seit einiger Zeit alle zwei Jahre guter Brauch ist, schritt die Indeschau voran.

Auf kleine und große Besucher wartet ein abwechslungsreiches Programm am Wochenende. „Willkommen zur Indeschau“, steht in großen Buchstaben am Eingang zum Marktplatz geschrieben. Es ist die 7. Auflage dieser Veranstaltung, die einst auf dem Drieschplatz stattfand und Ende der 90er Jahre schon kurz vor dem Aus stand. Mit dem Umzug auf den Marktplatz gelang jedoch der Durchbruch.

Kleine und große Fahrzeuge gibt es bei der Indeschau und dem Stadtfest zu sehen, das gestern unter anderem von Bürgermeister Rudi Bertram und Heinz Nießen eröffnet wurde. Auch ein altes Wohnzimmer mit alter und neuer Technik ist dabei. Foto: Tobias Röber

Dank an die Aussteller

x Foto: Tobias Röber

Über 30 Aussteller sind in diesem Jahr dabei. Eine breite Palette wird dabei geboten. Kleine Firmen sind ebenso dabei wie ganz große und mittelständische. „Wir kämpfen jeden Tag für den Standort Eschweiler“, sagte Bürgermeister Rudi Bertram am Freitag bei der offiziellen Eröffnung und ergänzte: „Jetzt haben wir die Möglichkeit, uns auch nach außen zu präsentieren.“ Er dankte den Ausstellern ebenso wie der Vorsitzende des Citymanagements Klaus-Dieter Bartholomy, der unter anderem noch einmal auf den THW-Förderverein aufmerksam machte, der im Rahmen des Stadtfestes für einen Nasssauger sammelt, der den Bürgern bei künftigen starken Regenfällen zugute kommen soll.

Die Indeschau hat viel Spannendes zu bieten. Da gibt es beispielsweise ein altes Wohnzimmer, mit „schicker“ Tapete, halbwegs antiken Möbeln — und jede Menge moderner Technik neben ein paar alten Schätzchen. Einige Besucher versuchten sich derweil am Freitag gleich einmal daran, eine Scheibe aus einem Stück Schiefer zu klopfen. Gar nicht so einfach. Auf der anderen Seite konnten Interessierte einen Rollstuhl bestaunen, der über eine Fernbedienung gesteuert werden kann. Alles hier zu nennen, würde zu weit führen.

Wer wissen will, was es alles gibt, schaut einfach am besten selbst vorbei.

„Wir sind gemeinschaftlich stark“, betonte Heinz Nießen am Freitag. Die O.N.E. GbR mit Heinz Nießen, Jürgen Offermann, Michael Engelbrecht und Michael Esser hat sich einmal mehr um die Organisation der Indeschau gekümmert. Auf 800 Quadratmetern präsentieren sich die über 30 Aussteller. alles funktioniere Hand in Hand und reibungslos, freuen sich die Organisatoren.

Pläne für die Zukunft

Es gibt schon jetzt auch Pläne für die Zukunft. So haben einige Aussteller verständlicherweise den Wunsch, auch gleich verkaufen zu können. Jetzt gehe es rein um Präsentation. Eventuell soll in zwei Jahren ein zweites Zelt zu eben diesem Zweck neben das große Zelt gebaut werden. Allerdings müsse man erst die Entwicklungen auf dem Marktplatz abwarten. Wenn dort etwa die von einigen favorisierte Treppe gebaut werde, habe man natürlich weniger Platz. Dennoch wolle man versuchen, mehr Handwerker zu werben.

Ein wenig Kritik gab es dann am Freitag auch noch. So wurde der Wunsch an die Stadt geäußert, die Gebühren für das Wochenende zu senken oder am besten auf Null zu setzen. Ob das klappt, wird sich zeigen.

Mehr von Aachener Nachrichten