Eschweiler-Pumpe-Stich: Bei den Seniorenmannschaften soll wieder Ruhe einkehren

Eschweiler-Pumpe-Stich : Bei den Seniorenmannschaften soll wieder Ruhe einkehren

Die vergangene Saison endete für Rhenania Eschweiler mit dem sportlichen Super-Gau. Die 1. Mannschaft stieg als Tabellenletzter der Kreisliga B in die C-Liga ab, die Reserve trug nach dem Aufstieg ein Jahr zuvor in der Abschlusstabelle der Kreisliga C ebenfalls die Rote Laterne und tritt nun wieder in der D-Liga an.

Den zuletzt turbulenten Monaten folgt nun der Wunsch auf Konsolidierung. „Nach dem Abstieg wissen wir noch nicht so genau, was uns in der Kreisliga C erwartet. Deshalb nennen wir auch nicht einen bestimmten Tabellenplatz als Zielsetzung. Unser Ziel lautet schlicht und einfach, eine ruhige Saison zu spielen“, erklärt Trainer Dirk Schwanemeyer.

Einer der Ansatzpunkte ist die Kameradschaft. „In der abgelaufenen Spielzeit hat es zu viele Disziplinlosigkeiten gegeben. Daran arbeiten wir“, so der Coach, der gemeinsam mit dem sportlichen Leiter Matthias Hillemacher die neue Mannschaft zusammenstellte.

Dem Duo gelang es, einige Neuzugänge zur Rhenania zu locken. „Diese Spieler passen sportlich und menschlich“, ist Dirk Schwanemeyer überzeugt.

Während der Vorbereitung hätten alle Spieler sehr gut mitgezogen, blickt der Übungsleiter den Punktspielen durchaus zuversichtlich entgegen. Zum Auftakt der neuen Spielzeit ist Sparta Bardenberg II am Sonntagnachmittag im Waldstadion zu Gast. Eine Woche später folgt das Derby bei Aufstiegsaspirant Falke Bergrath.

Ein guter Start sei nach einem Abstieg natürlich immer von Bedeutung, doch neben den Resultaten stehe auch das „Zusammenfinden als Mannschaft“ und die Weiterentwicklung der Spieler im Fokus. Beides brauche Zeit.

Darüber hinaus möchte Dirk Schwanemeyer die Kooperation zwischen beiden Seniorenmannschaften verstärken. Auf das fußballerisch wieder ruhigere Zeiten auf der Pumpe anbrechen.

(ran)
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