Neuer Vorstand: Bei den Jungsozialisten übernimmt Alexander Mertens die Spitze

Neuer Vorstand : Bei den Jungsozialisten übernimmt Alexander Mertens die Spitze

Eschweiler Am vergangenen Freitag trafen sich die Jungsozialisten (Jusos) Eschweiler im „Haus Lersch“ um dort ihre Jahreshauptversammlung abzuhalten. Dabei wählten die Stimmberechtigten, insgesamt gibt es in Eschweiler derzeit 87 Jusos, einen neuen Vorstand.

Als Vorsitzender wird zukünftig Alexander Mertens amtieren. Er wie seine Vorstandskollegen wurden einstimmig gewählt. Dabei gibt es Zeichen der Solidarität über die Stadtgrenzen hinweg: Zwei Jusos aus Stolberg amtierten als Mitglieder der Mandatsprüfungskommission.

Nachdem die Fraktionsvorsitzende Nadine Leonhard und Bürgermeister Rudi Bertram ein motivierendes Grußwort an die Jusos gerichtet hatten, legte Lukas Greven seinen Rechenschaftsbericht ab.

In seinem Rückblick auf die zurückliegenden zwei Jahre freute sich der Eschweiler Juso-Chef, der nicht wieder zur Wahl antrat, über die „produktive Arbeit“ innerhalb der Jusos. Besonders hervor hob er dabei den Arbeiter-Liederabend, welcher im März stattgefunden hatte, denn dieser sei ein besonderes Highlight seiner Amtszeit gewesen.

In seinen Abschlussworten als neuer Vorsitzender versprach Alexander Mertens, dass es in naher Zukunft weitere Aktivitäten und Veranstaltungen geben wird. Dabei betonte er, dass sich die Veranstaltung der Jusos stärker der Öffentlichkeit öffnen werden.

Abschließend appellierte Bürgermeister Rudi Bertram an die Jusos, sich weiterhin mit Themenkomplexen sachlich auseinander zu setzen. Auch wenn diese nicht immer angenehm seien. Er betonte, dass er stolz sei, in Eschweiler noch eine große Zahl politisch aktiver junger Menschen zu sehen.

Nadine Leonhardt, die Vorsitzende der SPD-Fraktion im Stadtrat, stellte politische Eckpfeiler wie Solidarität und Gerechtigkeit und rief die jungen Frauen und Männer im Saal dazu auf, diese Grundzüge sozialdemokratischen Handelns „angepasst an das, was wir heute brauchen“, in den Vordergrund zu stellen. Sie warb um die Bereitschaft zum Dialog mit den älteren Parteifreunden.

In den anschließenden Diskussionen erarbeitete der Vorstand bereits erste Ideen: vor allem die Themen Digitalisierung und Energiewende werden Beachtung finden.

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