Eschweiler: Axel Wirtz: „Nie zuvor ist soviel Geld an die Inde geflossen”

Eschweiler: Axel Wirtz: „Nie zuvor ist soviel Geld an die Inde geflossen”

Klar - alle Wünsche kann man nicht erfüllen. Aber Axel Wirtz ist zufrieden, wenn er auf die zu Ende gehende Legislaturperiode zurückblickt. „Es waren aus meiner Sicht fünf gute Jahre”, resümiert der CDU-Landtagsabgeordnete mit Blick auf Eschweiler.

„7,2 Millionen Euro Schulpauschale, erhebliche Mittel für die Sanierung im Stadtteil Ost, Millionen für den Straßenbau - es hat noch nie zuvor Jahre gegeben, in denen soviel Geld hierher geflossen ist.” Dass Projekte wie Umgehungsstraßen schon lange vorher geplant wurden, weiß auch Wirtz. „Aber wir haben alle Versprechen gehalten - nichts ist zurückgestellt worden.”

Gar nicht einverstanden ist Axel Wirtz mit der Kritik am Kassierverhalten der Städteregion. „Es ist nicht gut, der Städteregion immer vors Schienbein zu treten. Die ist nun mal gesetzlich ein Umlageverband.” Auch Wirtz drängt auf eine grundlegende Finanzreform: „Über drei Jahrzehnte sind immer mehr Aufgaben vom Land auf die Kommunen verlagert worden, ohne für einen finanziellen Ausgleich zu sorgen. Dass muss nun aufgearbeitet werden!”

Weitere dringende Aufgabe sieht Wirtz unter anderem in der Fertigstellung der Euregio-Ringbahn, in der Entwicklung der nördlichen Innenstadt, in der Entlastung Röhes, im planmäßigen Bau des 3. Abschnitts der L 238n und in der Schaffung der Ortsumgehung Hastenrath. „Das muss in Abstimmung mit den Interessen der Stolberger Nord-Ost-Stadtteile geschehen. Eine Entlastung des einen auf Kosten der anderen wäre eine schwachsinnige Politik.”