Düren/Weisweiler: Autotransporter gerammt: 13 Kilometer Stau auf A4

Düren/Weisweiler: Autotransporter gerammt: 13 Kilometer Stau auf A4

Ein Autotransporter mit Begleitfahrzeugen eines Formel-1-Teams ist am Mittwochmorgen auf der Autobahn 4 von einem anderen Lastwagen gerammt worden. Die A4 war für mehr als zwei Stunden gesperrt, der Verkehr staute sich erheblich.

Gegen 9.11 Uhr war zwischen den Anschlussstellen Düren und Weisweiler auf Höhe der Ortschaft Luchem ein in Richtung Aachen fahrender Sattelschlepper auf den Transporter aufgefahren, als dieser bremsen musste. Dabei wurde die Fahrerkabine des in Belgien zugelassenen Sattelschleppers zusammengedrückt, der 24-jährige Fahrer eingeklemmt.

Polizei und Rettungskräfte brauchten längere Zeit, um den Mann aus seinem Gefängnis zu befreien. Mit Hilfe von Leitern und einer Bühne gelang dies schließlich. Die Befürchtung, der aus Belgien stammende Fahrer sei schwer verletzt, bewahrheitete sich jedoch nicht. Der Mann hatte nur leichte Blessuren davongetragen. Ein Rettungswagen brachte ihn dennoch ins Krankenhaus Düren.

Der Fahrer des Autotransporters, ein 33-jähriger Deutscher, blieb unversehrt. Seine Ladung, Kleinbusse aus dem Begleit-Tross des Formel-1-Teams Toro Rosso, wurde durch den unsanften Aufprall allerdings deutlich in Mitleidenschaft gezogen. Die bunt lackierten Kleinbusse wurden kräftig ineinandergeschoben.

Der Autotransporter war auf dem Weg zur Rennstrecke nach Spa-Francorchamps, wo an diesem Sonntag in der Formel 1 der Große Preis von Belgien ansteht. Die Polizei schätzte den Gesamtschaden auf rund 120.000 Euro.

Da während der Bergung der beiden Fahrzeuge zeitweise alle drei Fahrspuren gesperrt werden mussten, kam es zu einem erheblichen Rückstau von bis zu 13 Kilometer Länge. Auch als die Autobahn gegen 11.40 Uhr wieder freigegeben werden konnte, löste sich der Stau nur langsam auf.