Die römischen Wurzeln des Rheinlands: Auf Tuchfühlung mit Kaiser Trajan in Xanten

Die römischen Wurzeln des Rheinlands : Auf Tuchfühlung mit Kaiser Trajan in Xanten

Der Geschichtsverein lädt für Samstag, 25. Mai, zu zu einer Tagesfahrt nach Xanten, zu den römischen Wurzeln des Rheinlands ein.

Treffpunkt ist der Parkplatz Jahnstraße (Schwimmhalle). Abfahrt ist um  8 Uhr, die Rückkehr  gegen 20 Uhr. Die Führung übernimmt Armin Meißner; die Leitung hat Gabriele Müller. Anmelden kann man sich ab sofort bei Gabriele Müller, Tel. 36578.

Um 100 n. Chr. gründete der römische Kaiser Trajan die  Colonia Ulpia Trajana an einer strategisch günstigen Stelle gegenüber der damaligen Mündung der Lippe in den Rhein. Dank ihrer guten Lage blühte die neue Stadt rasch auf. Neben der Befestigung entstanden Wohn- und Handwerkerhäuser, Tempel, Thermen und ein Amphitheater. Um 270 n. Chr. zerstörten Germanen die Siedlung, die zwar wieder aufgebaut wurde, im 4. Jh. aber endgültig unterging.

Im frühen Mittelalter vermutete man in dem wie üblich außerhalb der alten Römerstadt gelegenen Gräberfeld die Überreste christlicher Märtyrer gefunden zu haben und errichtete ihnen zu Ehren eine Kirche, den Vorgängerbau des heutigen Domes St. Viktor und damit die Keimzelle der neuen Stadt (ad sanctos – bei den Heiligen = Xanten). So kam es, dass die römische Stadt nicht überbaut wurde. 1973 wurde das Areal zu einem archäologischen Park umgestaltet. Seitdem gehen sowohl die Ausgrabungen als auch die Rekonstruktionen römischer Gebäude weiter, ein Museum ergänzt die Freilichtanlagen. 

Die Gruppe erlebt vormittags eine allgemeine Führung durch den Park und anschließend eine spezielle Führung durch die rekonstruierten Handwerkerhäuser. Nach der Mittagspause folgt eine Museumsführung. Anschließend kann man das Gelände noch einmal individuell besichtigen oder H. Meißner bei einem Rundgang durch den Dom begleiten.

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