Eschweiler: Auf den Spuren von van Gogh und Marc

Eschweiler: Auf den Spuren von van Gogh und Marc

Dieses Ferienspielmotto mutet auf den ersten Blick ein wenig ungewöhnlich an. Statt zu toben, zu spielen oder sich ins Wasser zu stürzen, beschäftigen sich die Mädchen und Jungen der Evangelischen Grundschule Stadtmitte und der Barbaraschule in den ersten drei Ferienwochen mit Kunst.

Sechs Wochen lang laufen die Ferienspiele, die der Kinderschutzbund als Träger der Schulen anbietet. Ausgangspunkt ist stets die Karlschule.

In den Räumen der Schule fällt das Motto direkt ins Auge. Überall hängen Kunstwerke an der Wand und auf den Tischen arbeiten die Mini-van-Goghs eifrig an weiteren Bildern.

Vincent van Gogh, Franz Marc und Friedensreich Hundertwasser sind die drei Maler, mit denen sich die Kinder hauptsächlich beschäftigen. Das Betreuerteam erzählt zunächst viele Geschichten rund um die Maler, und dann wird natürlich selbst gestaltet.

Ausreichend Bewegung

Aber es ist natürlich kein stocksteifer Unterricht. „Zwischendurch sorgen wir für ausreichend Bewegung”, sagt Betreuerin Sabrina Breuer. Fußballspielen auf dem Schulhof steht dann ganz oben auf der Agenda der Nachwuchskünstler.

Ausflüge gab es ebenfalls schon. so waren die Kinder im Grugapark (dort steht ein Hundertwasserhaus) in Essen, und sie besuchten den Aachener Tierpark. Passend zum Motto, malt Franz Marc doch Tiere. Neben Sabrina Breuer werden die Kinder in den Ferien von Halina Zuber, Stefan Lohmüller, Marcel Schädlich, Margarete Fidor, Maria Mersch, Jenny Fuchs und Karin Bünnagel betreut.

In der zweiten Hälfte der Sommerferien heißt das Motto dann Bewegung. So steht unter anderem eine Waldwanderung an, es gibt einen Ausflug zum Wasserspielplatz in Baesweiler, Sport im Wald, ein Fußballturnier, einen Besuch des Sportmuseums in Köln, und auch Yoga wird angeboten. In der fünften Woche fahren die Kinder ins Auenland nach Mulartshütte. Dort dreht sich Vieles um den Zirkus. Am Ende der Woche werden die Mädchen und Jungen dann auch eine Aufführung für Eltern und Freunde geben.