Eschweiler: Auf den letzten Metern stottert es in Ost

Eschweiler: Auf den letzten Metern stottert es in Ost

Es hakt im Vorzeigestadtteil Eschweiler-Ost. Zumindest, was die Sanierung der laut Verwaltung „Haupterschließungsstraße des Wohngebiets” angeht. Denn abgesehen von der momentanen witterungsbedingten Verzögerung warten die Anwohner schon lange darauf, dass insbesondere der Kreuzungsbereich Eduard-Mörike-Straße/An Wardenslinde endlich fertig wird.

Das Projekt „Soziale Stadt” mit seinen facettenreichen Sanierungs- und Baumaßnahmen stottert auf den letzten Metern.

Noch an seinem offiziell letzten Arbeitstag verkündete Eschweilers scheidender Technischer Beigeordneter Wilfried Schulze: „Die Firma hat tüchtig gearbeitet, so dass bereits im November schon alles fertig sein wird.”

Das war Ende Juli 2009. Da stand Schulze bereits über einem neuen Kanal, der von der Tief- und Straßenbaufirma Blandfort um acht Zentimeter zu hoch verlegt worden war. Die Folge: Die Keller einiger Anwohner im westlichen Bereich der Eduard-Mörike-Straße und auf der Heinrig-Imig-Straße liefen voll. „Die ganze Kreuzung Wardenslinde und die Eduard-Mörike-Straße mussten wieder aufgerissen werden”, erinnert sich Anwohner Heinz Hohn.

„Wer ist dafür verantwortlich?”, fragt er. „Die Baufirma”, sagt Bernd Hartlich vom Planungs- und Vermessungsamt klipp und klar. Der Fehler gehe komplett auf die Kappe der Firma Blandfort Tief- und Straßenbauarbeiten GmbH. Sie trage daher auch die finanzielle Verantwortung.

Für den Unmut der Bürger hat Eschweilers Technischer Beigeordneter Hermann Gödde vollstes Verständnis. „Es ist leider passiert: Die Firma hat bauliche Fehler gemacht. Punkt.”

Nun warten alle auf frostfreie Tage. Bis in 40 Zentimeter Tiefe muss der Boden auftauen, damit die abschließenden Schwarzdeckenarbeiten angegangen werden können. Etwa vier Wochen kalkulieren die Verantwortlichen hierfür abschließend ein.

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