Eschweiler: Afrikas Trommeln im Ex-Kloster

Eschweiler: Afrikas Trommeln im Ex-Kloster

Fantastische Stimmen und gut aufgelegte Instrumentalisten prägten das Konzert in der ehemaligen Klosterkirche St. Jöris, zu dem der Kirchenchor St. Georgius eingeladen hatte. Lothar Pohl, der Vorsitzende der Gastgeber, stellte die Interpreten vor, zu denen der St. Jöriser Kirchenchor, der Spielmannszug Stoppelhusaren und ein gemischter afrikanischer Chor vom Kloster Broich gehörten.

Der St. Jöriser Chor stellte sich unter ihrem Dirigenten Achim Prinz mit einem gelungenen Programm vor. Es begann mit der russischen Hymne „Herr, Gott, Allmächtiger”. Zudem überzeugte er mit dem traditionellen „Shine on me” und mit dem Stück „True love” von Cole Porter und steigerte sich in seiner Vielseitigkeit mit „La Campanella”, später „Im Weinparadies” und dem Marsch „Frei Weg”.

Der Spielmannszug Stoppelhusaren war mit seinen musikalischen Leitern Frank Weber und Carsten Büttgen in die Klosterkirche gekommen und überzeugte die zahlreichen Gäste ebenso: Der „Gruß an Würzburg”, der „Mars de Picco Bells” und die „Amboss Polka” - der Applaus war den Spielleuten sicher.

Der Afrikanische Chor des Klosters Broich mit seinen Teilnehmern, die auch aus Ghana, Sumatra und Togo stammten, stellte unter der Leitung von Kenneth Agoms sein Programm in den verschiedenen Landessprachen vor. Mit typisch afrikanischen Trommeln begleitet, erklangen Lieder wie „O´chinwe uwa”, „Here I´m Lord” oder später „By the Rivers of Babylon” und „Oh Lord, we need a Saviour”.

Kirchenchor und Spielmannszug präsentierten gemeinsam die „Grüße aus dem Egerland” und das beliebte „Os´ Heimat is St. Jöris”. Mit „Dankeschön und auf Wiederseh´n” verabschiedeten sich alle Künstler von den Gästen. Der anschließende Applaus galt auch Daniel Koegel, der die Begleitung am Piano übernommen hatte.

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