Eschweiler: Adrenalinschub: Kurz vor dem Berninapass fällt die E-Lok aus

Eschweiler: Adrenalinschub: Kurz vor dem Berninapass fällt die E-Lok aus

Alpenregion 2009, so hieß die Reiseumschreibung, zu der einige Hastenrather und Bergrather mit Gästen antraten.

Über Ulm, Stuttgart, am Bodensee vorbei, nach Feldkirch und Bludenz durch den Arlbergtunnel, ins schöne Stanzertal fuhren sie zum Zielquartier nach Flirsch, zwischen St. Anton und Landeck.

Liechtenstein stand auf dem Programm; die Hauptstadt des Fürstentums Vaduz wurde in Eigenregie erkundet. Ein Abstecher mit Besichtigung von Feldkirch, mit seiner historischen Schattenburg und idyllischen Altstadt und die Rückfahrt über den Arlbergpass mit seinem herrlichen Alpenpanorama rundete einen ereignisreichen Tag ab.

Unter fachkundiger Führung fuhr die Gruppe über Nassereith - Fernpass - Ehrwald ins Wettersteingebirge mit einem herrlichen Ausblick auf Deutschlands höchsten Berg, die Zugspitze. Danach weiter nach Garmisch-Partenkirchen mit seiner neuen Sprungschanze am Olympiastadion. Ettal mit seinem mittelalterlichen Kloster, sowie ein Besuch von Oberammergau, wo 2010 die 41. Passionsspiele stattfinden, gehörten zum Pflichtprogramm.

Abenteuer pur war die Fahrt mit dem Bernina-Express von Tirano (Italien) nach Pontresina. Die Anfahrt nach Tirano durch die herrliche Alpenwelt durch das Engadin war schon ein Erlebnis. Der Adrenalinspiegel bekam einen extra Schub, als kurz vor dem Berninapass eine Elektrolok ausfiel und getauscht werden musste. Ein unvergessener Tag mit berauschenden Eindrücken.

Tags darauf ging es in die Silvretta-Bergwelt, über Landeck, ins Paznauntal an Samnaun vorbei, zu einem kurzen Aufenthalt in Ischgl, nach Galtür, wo eine Lawinenkatastrophe 1999 31 Menschenleben forderte.

Eine herrliche Alpenkulisse über die Silvretta-Hochalpenstrasse empfing die Reisegruppe am Silvrettastausee. Durch das Montafon ging es anschließend wieder ins Quartier nach Flirsch.

Chur (Schweiz) war Ausgangsort für den Glacier Express, der die Indestädter nach St. Moritz fuhr.

Unterwegs überquerten sie den Landwasserviadukt, der zum Unesco-Weltkulturerbe gehört. Nach 106 Jahren wird er instandgesetzt. Die Brücke überquert die Landwasser in 65 Metern Höhe und verbindet zwei Felswände mit einem Radius von 100 Meter. Nach einem Kurzaufenthalt in St. Moritz ging es durchs Engadin zurück nach Flirsch.

Der nächste Tag stand zur freien Verfügung. Die Reisegruppe teilte sich auf und unternahm Touren nach Landeck, St. Anton und Innsbruck oder relaxte im Hotel.

Nach wunderschönen Erlebnissen ging es schließlich wieder Richtung Heimat. Die Indestädter hatten eine wunderschöne Alpenwelt in relativ kurzer Zeit kennen gelernt und viele neue Eindrücke gewonnen.

Für das Jahr 2010 steht eine weitere Reise gen Süden an: ins Salzburgerland mit seinen vielen Seen und nach Kärnten.

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