Eschweiler: Abwechslungsreiches Angebot: Trommelklänge zum Pfarrfest

Eschweiler: Abwechslungsreiches Angebot: Trommelklänge zum Pfarrfest

Es war ein Fest von Freunden für Freunde und vor allem mit Freude, das Pfarrfest Sankt Marien am Pastor-Zohren-Haus. Nach einem Jahr Pause ließen sich die Röthgener das Pfarrfest auch nicht vom durchwachsenen Wetter verderben. Die Eröffnungsmesse wurde kurzerhand in die Kirche Sankt Marien verlegt und von dort aus ging man gemeinsam zum geselligen Teil am Pastor-Zohren-Haus über.

Bei Gutem vom Grill und Süßem aus dem Backofen trafen sich viele Bekannte und nutzte den ersten Pfarrfesttag zum Austausch. Zum späteren Abend zog es dann alle ins Pfadfindereck. Dort hatten die Hohensteiner ihren Bayrischen Biergarten aufgebaut und, wie es sich für echte Pfadfinder gehört, ein gemütliches Lagerfeuer vorbereitet.

Nach dem geselligen Samstag, startete man in den programmreichen Sonntag, an dem für jeden etwas geboten wurde, denn es gab viel zu sehen und zu erleben. Dafür sorgte nicht zuletzt das gesamte Kinder- und Familienzentrum St. Marien. Während die Messdiener einen Kinderspaßparcours mit Pfeilwerfen, Entenangeln und einer Hüpfburg betreuten, veranstaltete die Koordinierungs-, Kontakt- und Beratungsstelle für Menschen mit Behinderungen, kurz: Kokobe, am Mittag ein Dartsturnier. Wer lieber zuhören wollte, der war bei der „Rasselbande“, der Musik- und Rhythmusgruppe der Caritas Lebenswelten, bestens aufgehoben.

Musikalisch ging es auch bei den Kindern der Kita Sonnenschein zu, sie hatten nämlich extra für das Fest ein paar Lieder einstudiert. Passend zum Wetter startete man mit „Alle meine Entchen“ und wechselte dann schnell zum kölschen Brauchtum mit Liedern wie: „Ming eetste Fründin“, „Unser Stammbaum“ und natürlich „En unserem Veedel“. Aber nicht nur akustisch präsentierten die Kids sich von ihrer besten Seite, auch optisch zeigten die kleinen Röthgener, bei einer Modenschau, was sie so können. Zudem konnten die Kinder das Angebot des therapeutischen Reitens auf dem Aussengelände nutzen oder an einem afrikanischen Trommelworkshop teilnehmen.

(bine)
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