Würselen: 7000 Musikfans feiern Bela B auf Merzbrück

Würselen: 7000 Musikfans feiern Bela B auf Merzbrück

Am Ende stehen wirklich 7000 Musikfans da und feiern. Vor allem ihn: Bela B. Aber auch das Gelände, die prima Stimmung dort, das ganze Drumherum. Sollten die Veranstalter zwischenzeitlich mal daran gezweifelt haben, ob aus dem Flugplatz Merzbrück überhaupt ein geeignetes Festivalgelände zu machen ist, stimmt am Abend einfach alles.

Und schon lange vor der letzten Zugabe des zwei Stunden lang emsig rockenden Ärzte-Drummers ist klar: Davon bitte mehr! Als Experiment gestartet, hebt das erste Konzert an Hangars und Rollfeldern ganz geschmeidig ab. Dass der Eintrittspreis dank der EWV und weiterer Sponsoren geradezu unverschämt günstig ist, ist dabei nur ein Grund. Auch in Sachen Logistik haben die Planer alles richtig gemacht. Haben eine große Bühne hingestellt, die von allen Seiten des Geländes gut im Blick ist. Haben die Einlassschleusen so gebaut, dass es dort nicht zu langen Wartezeiten kommt und die Parkflächen so angelegt, dass auch ein Stau auf der Zufahrtstraße ausbleibt. Und so kommt jeder Fan ganz entspannt auf das Gelände.

Dort bleibt auch beim Auftritt von Bela B und seiner fünfköpfigen Band „Los Helmstedt” Platz genug. Nur vor der Bühne stehen die Fans dicht an dicht, schwenken Arme, singen mit. Wer früh da ist, erlebt einige richtig gute Bands. Denn so manche der Vorgruppen tut weit mehr, als bloß die Wartezeit auf den Star des Abends zu verkürzen.

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