Eschweiler/Estella: 637 Kilometer mit dem Pedelec: Kolping-Pilgergruppe erreicht Estella

Eschweiler/Estella: 637 Kilometer mit dem Pedelec: Kolping-Pilgergruppe erreicht Estella

Die Kolping-Pilgergruppe ist ein gutes Stück weiter auf ihrem Weg nach Santiago de Compostella. Die Pilger Horst Auzinger, Peter Frings, Kläre und Dieter Gier, Marieluise Herrmann, Christel und Winfried Kuth und Rosemarie Slabe fuhren von Limones über die Pyrenäen bis Estella und bewältigten dabei mit ihren Pedelecs eine Strecke von 637 Kilometern.

Täglich wurden zwischen 67 und 94 Kilometer zurückgelegt. Durchschnittlich acht bis neun Stunden waren die Pilger dabei täglich unterwegs, wobei auch Pausen, Kirchenbesuche mit Besichtigungen, Meditationen und dem Einsammeln von Pilgerstempeln in den Pilgerpässen nicht fehlen durften. Nachdem die Pilger zunächst 800 Kilometer mit dem Bus nach Limoges gefahren waren, für die Betreuung und den Transport zeichnete wieder Bodo Hasenbein verantwortlich, startete die Pilgerreise an der Vienne entlang, das Tagesziel Thiviers vor Augen.

Am nächsten Tag ging es dann weiter ins 67 Kilometer entfernte Neuvic. Auf ihrem Weg besuchten sie in Périgueux de Cathrédale des Lokalheiligen Saint-Front, machten eine Mittagspause am Ufer der Isle und legten schließlich den Rest ihres Weges am Fluss entlang zurück.

Rauf auf den Gipfel

Und auch in den nächsten Tagen legte die Gruppe trotz einiger Probleme mit Fahrrädern eine große Strecke zurück und fuhr dabei über Blaignac, Bazas mit Besichtigung der gotischen Kathedrale Saint Jean-Baptiste de Bazas, Roquefort und Mont-de-Marsan nach Amou. Am ersten Tag der neuen Woche wurde schließlich in den „Hautes Pyrénées“ der Col des Palombiéres bewältigt — aus einer Höhe von 484 Metern galt es, bei einem durchschnittlichen Steigungsprozentsatz von 5,5 den Gipfel auf 809 Metern zu erreichen.

Nachdem auch das geschafft war, übernachteten die Pilger schließlich in Saint-Jean-Pied-de-Port, die letzte Station auf französischem Boden.

Und auch am nächsten Tag sollten Höhenmeter bewältigt werden. Es ging hinauf in die Berge, durch St. Etienne de Baigorry und viele kleinere Dörfchen bergauf. Gegen halb eins erreichten sie dann die spanische Grenze. Die Pilger freuten sich, endlich Spanien erreicht zu haben. Das Etappenziel lautete an diesem Tag Akerreta.

Am nächsten Tag führte ihr Weg sie durch Pamplona, wo die Pilger die gotische Kathredale Santa Maria la Real besichtigen, durch die Straßen von Puente la Reina zum Ziel: Estella. Abends besuchten sie dort abschließend die Pilgermesse in der Kirche San Miguel, wo sie neben vielen anderen Jakobspilgern vom Priester zum Abschluss den Pilgersegen und ein Bild der Virgen del Puy de Estella erhielten. So fand die Pilgerreise einen würdigen Abschluss.