Eschweiler: 40 Mitglieder der IGBCE auf Entdeckungstour im Saarland

Eschweiler : 40 Mitglieder der IGBCE auf Entdeckungstour im Saarland

Der 1. Vorsitzende Norbert Keutmann begrüßte 40 Mitglieder der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IGBCE) am Ostermontag zur 18. Bildungsfahrt, die ins Saarland führte.

Der erste Halt bei dieser Tour, die wieder von Rainer Wick geplant wurde, war in Idstein im Taunus. Neben dem Hexenturm an der alten Nassauer Burg/Schloss, konnte man in der Stadt einen mittelalterlichen Stadtkern mit vielen Fachwerkbauten bestaunen. Am späten Nachmittag kam die Gruppe dann in Merzig an.

Der nächste Tag stand ganz im Zeichen der Werksbesichtigung bei Villeroy & Boch in Mettlach. Hier wurde das Werk für Bad und Wellness besichtigt. Die Gruppe besichtigte, wie Toiletten und Waschtische aus Keramik hergestellt wurden und zum Abschluss fand noch ein Gedankenaustausch mit dem Gesamtbetriebsratsvorsitzenden statt. Einkaufen im Werksverkauf erfreute nicht nur die Damen. Nachmittags wurde die römische Villa Borg besichtigt. Hier bekam die Reisegruppe Einblicke in das „tägliche Leben der Römer“. Für den Mittwoch stand die Besichtigung der französischen Stadt Metz auf dem Programm.

Bei der Hinfahrt wurde noch ein kleiner Stopp in der St.-Oranna-Kapelle Berus gemacht. Trotz des regnerischen Wetters wurde die Stadt Metz in Lothringen besichtigt. Der erste Punkt war der Bahnhof von Metz. Dieser wurde vom Berliner Architekten Jürgen Kröger von 1905 bis 1908 in neo-romanischem-wilhelminischem Stil entworfen. Er hat ein gewaltiges und repräsentatives Hauptgebäude mit 300 Meter langen Bahnsteigüberdachungen erbaut. Im Anschluss daran ging es in die Innenstadt von Metz mit ihrer Kathedrale Saint-Étienne (deutsch: Stephansdom). Sie wurde zwischen 1220 und 1520 im Stil der Gotik errichtet und gilt als eines der schönsten und größten gotischen Kirchengebäude in Frankreich.

Stadtbesichtigung

Bei der Rückfahrt zum Hotel Römer wurde noch ein Halt an der Saarschleife mit ihrem Aussichtspunkt Cloef im Mettlacher Ortsteil Orscholz gemacht. Für Donnerstag stand die Stadtbesichtigung der Landeshauptstadt des Saarlands, Saarbrücken, an. Hier besichtigte die Gruppe unter anderem die Ludwigskirche, das Rathaus St. Johann und das Schloss von Saarbrücken. Der Nachmittag war zur freien Verfügung und einige nutzten dies zum Shoppen. Am Freitag traten die IGBCE‘ler dann die Rückreise über Frankfurt an. Hier Stand am Vormittag der Besuch des Industrieparks Höchst bei der Firma Infraserv an, welches der Bezirksleiter Rhein-Main der IGBCE Ralf Erkens ermöglicht hatte.

Die Firma Infraserv ist als Dienstleister für über 100 Firmen im Industriepark zuständig. Zurzeit arbeiten dort mehr als 25 000 Menschen. Das geschichtsträchtigste Gebäude auf dem Gelände ist das technische Verwaltungsgebäude der Hoechst AG. Es ist ein expressionistisches Bürogebäude des Architekten Peter Behrens auf dem Gelände der früheren Hoechst AG in Frankfurt-Höchst. Es wurde zwischen 1920 und 1924 errichtet.

Am Nachmittag wurde dann die Innenstadt von Frankfurt mit dem Römer besichtigt, bevor sich die Gruppe wieder auf den Heimweg machte.

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