Eschweiler: 29 junge Männer drücken nun wieder die Schulbank

Eschweiler: 29 junge Männer drücken nun wieder die Schulbank

Rund 200 Ausbildungsstunden an 13 Wochenenden im kommenden Herbst sowie im Herbst 2010 stehen ihnen bevor: den 29 Feuerwehrmannanwärtern, die auf der Feuer- und Rettungswache in Eschweiler ihre Grundausbildung begannen.

In dieser Zeit wird den angehenden Feuerwehrmännern das Grundwissen für Löscheinsätze, technische Hilfeleistungen und Erste Hilfe vermittelt. Nach bestandener theoretischer und praktischer Prüfung werden die Ausgebildeten ihre ehrenamtliche Tätigkeit innerhalb der acht Löschzüge der Feuerwehr Eschweiler aufnehmen.

„Dieser Tag erfüllt uns mit großem Stolz”, begrüßte Stadtbrandinspektor Harald Pütz die Teilnehmer am Grundausbildungslehrgang. „Es ist uns gelungen, 29 junge Menschen für ein Ehrenamt zum Schutz der Eschweiler Bürger zu gewinnen. 24 von ihnen haben bereits Erfahrungen in unserer Jugendfeuerwehr gesammelt, stammen also aus eigenen Reihen”, betonte der Leiter der Feuerwehr Eschweiler.

Auch Bürgermeister Rudi Bertram gratulierte den Auszubildenden zu ihrer Entscheidung, den Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr anzutreten. „Eine solche Anzahl von Feuerwehrmannanwärtern können wohl nur wenige Städte in Nordrhein-Westfalen verzeichnen”, so der Verwaltungschef, der nur wenige Wochen zurückblicken muss, um auf die Wichtigkeit der Aufgaben hinweisen zu können.

„Hätten wir uns beim letzten Unwetter in Eschweiler nicht auf die Freiwillige Feuerwehr verlassen können, dann gute Nacht”, betonte Rudi Bertram, der vor allem das Engagement der Betreuer innerhalb der Jugendfeuerwehr hervorhob. „Ohne deren Arbeit geht es nicht”, verdeutlichte der Bürgermeister, der an die Arbeitgeber der angehenden Feuerwehrmänner appelliert, diese im Ernstfall freizustellen.

Zwischen September 2009 und Oktober 2010 stehen für die Feuerwehrmannanwärter 160 Ausbildungsstunden an. Zu den Themen der Ausbildung zählen die Brand- und Löschlehre, Erste Hilfe, Fahrzeugkunde, Rechtsgrundlagen, Retten und Selbstretten sowie der Löscheinsatz.

Im März ergänzt ein 35-stündiger Lehrgang „Atemschutz” die Ausbildung, für die Lutz Krüger als Lehrgangsleiter und Ralf Latz als Leiter der Ausbildungsabteilung verantwortlich zeichnen.