Eschweiler: 18 geschossene Tore reichen nicht zum Turniersieg

Eschweiler: 18 geschossene Tore reichen nicht zum Turniersieg

Kurz vor Schluss der Hallenfußballsaison sorgte der Hallencup der Jugendabteilung von Germania Dürwiß am Wochenende für beste Budenzauber-Unterhaltung. Mit den B-Juniorinnen und einem Turnier für D-Jugendliche startete am Samstag das torreiche und erfreulich fair verlaufene Fußballwochenende in der Sporthalle des Berufskollegs.

Gleich drei Teams waren bei den B-Mädchenmannschaften am Samstag punktemäßig ebenbürtig, so dass zum Schluss der 11:0-Kantersieg des V.f.V.u.J. Winden für den Sprung aufs oberste Treppchen sorgen sollte, denn 23:3 Tore konnte selbst die gastgebende Germania aus Dürwiß (18:4 Tore) nicht überbieten. Auf dem dritten Rang folgte ebenfalls mit drei Siegen Raspo Brand, die SG Stolberg und der SV Kaster blieben an diesem Samstag allerdings ohne Chance.

Eine Kuriosität

Beim anschließenden Turnier der D-Junioren sollte sich in der Finalrunde eine Kuriosität ereignen, die bislang einmalig in der Geschichte des Jugend-Hallencups des FC Germania Dürwiß ist. Alle vier Endspiele mussten im Neunmeterschießen entschieden werden. Hier bewiesen die Kicker von Westwacht Aachen die besten Nerven und setzten sich im Halfinale gegen Falke Bergrath (5:3) durch sowie im Endspiel gegen die SG Rott/Roetgen (4:2). Dabei hatten die Aachener im Finale schon 0:2 zurück gelegen, konnten nach großem Kampf allerdings noch vor Schlusspfiff auf 2:2 ausgleichen. Für Falke Bergrath endete das Turnier im Neunmeterschießen gegen den JSV Baesweiler (6:4) mit einem guten dritten Platz.

Zeitplan gesprengt

Auch wenn die Finalrunde seinen Zeitplan am Samstag sprengen sollte, war Turnierkoordinator Jürgen Jorzig, der sich einmal mehr mit dem Team der Jugendabteilung unter Leitung von Frank Dickmeis für einen reibungslosen Turnierverlauf verantwortlich zeigte, sehr zufrieden mit dem Auftakt des Hallencups 2014.

(vr)