Eschweiler: 117 Häuser glänzen mit neuer Fassade

Eschweiler: 117 Häuser glänzen mit neuer Fassade

Als im März dieses Jahres der Wettbewerb um den Preis Soziale Stadt zum sechsten Mal ausgelobt wurde, zögerten die Vertreter der Interessengemeinschaft Bergmannssiedlung nicht lange. Zusammen mit der Stadt Eschweiler bewarben sie sich mit dem Projekt „Einheitliche Fassadensanierung in der denkmalgeschützten Bergmannssiedlung” um eine der begehrten Auszeichnungen.

Für die Juroren waren nicht städtebauliche Missstände ausschlaggebend. Die Aktivitäten der Menschen sollten die Grundlage für die Aufgaben der Stadtentwicklung sein. Und das war in Ost der Fall.

Die Idee zu diesem Projekt entstand in den Reihen der Interessengemeinschaft Bergmannssiedlung. Und mit Unterstützung der Stadt Eschweiler konnten auch die notwendigen Fördermittel akquiriert werden. Vom Frühjahr 2009 bis zum Sommer 2010 wurden an insgesamt 117 Häusern in der Dürener-, der Ruhr-, der Paul-Ernst-, der Sternheim und der Oststraße sowie des Eduard-Mörike-Platzes die Fassaden saniert.

75 Hausbesitzer haben diese Arbeiten in Eigenleistung bewältigt. Die Evonik Wohnen hat sich mit ihren 36 Häusern ebenfalls am Projekt beteiligt.

Aus 178 Bewerbungen bundesweit wurden nun 21 Projekte ausgewählt, die eine Auszeichnung für ihr vorbildliches Engagement erhalten. Bei der Preisverleihung in Berlin am 13. Januar 2011 werden zehn Preise vergeben und elf Anerkennungen ausgesprochen. Die Bergmannssiedlung aus Eschweiler-Ost wird dabei sein.