Roetgen: Zwanzig Meter hohe Fontäne in Roetgen

Roetgen: Zwanzig Meter hohe Fontäne in Roetgen

Die närrische Zeit hat am Elften im Elften wieder begonnen. Viele Menschen haben jetzt bis Aschermittwoch jede Menge Spaß an der Freud. Den hatte Werner Klaus am vergangenen Freitag freilich nicht.

Bei den Bauarbeiten an der neuen AWO-Kindertagesstätte an der Mittelstraße in Roetgen habe einer der Bauarbeiter vergessen, den Verschlussschieber der Wasserleitung zu schließen, bevor er das Standrohr eines Hydranten abmontierte, schildert Klaus den Vorgang.

In der Folge bekamen Anwohner und Passanten ein Schauspiel geboten, das an einen Geysir erinnerte und das man mitten im Ort relativ selten zu sehen bekommt. Zirka 20 Meter ragte eine Wassersäule in den Himmel, brach sich im Sonnenlicht und produzierte somit einen kleinen lokalen Regenbogen.

Erst nach einer ganze Weile gelang es, die Wasserfontäne zu stoppen. Die hinzu gerufene Roetgener Feuerwehr konnte nach Klaus Darstellung nurmehr den entstandenen Schaden besichtigen - und der ist nicht unerheblich, wie der geschädigte Anwohner berichtet.

Bauteile beschädigt

In seinem Haus an der Mittelstraße drang Wasser in die Kellerräume ein. Elektronische Geräte und Bauteile in seiner kleinen Hobbywerkstatt wurden beschädigt. Magazinschubladen mit allerlei Gerätschaften darin wurden geflutet.

Zur Frage der Haftung erklärte Holger Benend, Pressesprecher der Städteregion Aachen, die Bauherrin der AWO-Kita ist, dass dieser Schaden von der Versicherung reguliert wird. Ansonsten sei das ein „äußerst bedauerlicher Zwischenfall”.