Nordeifel: Zum Abschluss wartet in der Landesliga eine schwere Aufgabe

Nordeifel : Zum Abschluss wartet in der Landesliga eine schwere Aufgabe

Derbyniederlagen bereiten jedem Fußballspieler oder Trainer mehr Schmerzen als andere Niederlagen, und das größere Schmerzempfinden hatten die Jungs vom SV Rott am vergangenen Spieltag nach der 1:4-Niederlage gegen den Orts- und Tabellennachbarn Hertha Walheim.

Nach dem frühen Rückstand konnten die Rotter zwar noch umgehend reagieren, aber mit zunehmender Spielzeit ging dem Minikader die Luft aus, und nach dem 1:3-Pausenrückstand fehlte den Rot-Weißen die Kraft, erneut zu reagieren. „In der zweiten Halbzeit ist meine Mannschaft auf dem Zahnfleisch gegangen“, konstatierte Mirko Braun.

Am letzten Spieltag geht es für die Rotter nun darum, den guten fünften Tabellenplatz gegen Mitaufsteiger Union Schafhausen zu verteidigen. Wenn Schafhausen sein Heimspiel gegen Inde Hahn gewinnt, dann müssen die Rot-Weißen bei Viktoria Glesch-Paffendorf gewinnen, um den guten Platz im oberen Drittel der Tabelle zu behaupten.

Abstiegskandidat auf Platz 9

In der ersten Saisonhälfte zählte das Team von Viktoria Glesch-Paffendorf lange Zeit zu den Abstiegskandidaten. Nach neun Spieltagen rangierte die Mannschaft aus den Bergheimer Stadtteilen mit sieben Niederlagen, einem Unentschieden und nur einem Erfolgserlebnis im tiefsten Keller der Liga. Als es in die Winterpause ging, sah es etwas besser aus, mit elf Zählern stand der Verein gerade über dem Strich.

Nach einem etwas holprigen Start in den zweiten Saisonabschnitt legten die Bergheimer Ende März endgültig den Schalter in die richtige Richtung um. Aus den letzten zehn Spielen sammelten sie vier Unentschieden und sechs Siege ein. Mit 37 Zählern ist der Fusionsverein auf Tabellenplatz neun angekommen, und das Thema Abstieg hat sich in den Bergheimer Stadtteilen mittlerweile erledigt.

Keine Prognose des Trainers

„Das wird ein ganz schweres Spiel, denn die haben einen sehr guten Lauf“, verweist Mirko Braun auf die Erfolgsserie des Gegners und sieht sein Team aufgrund der schwierigen personellen Situation nur in der Außenseiterrolle. Mert Büyükkelek steht zwar wieder für den Abwehrbereich zur Verfügung, dafür muss der Trainer auf Belmin Sikira verzichten, der in den letzten Wochen eine feste Größe in der Rotter Defensive war.

„Im letzten Spiel werden wir natürlich versuchen alle Kräfte zu bündeln und dann müssen wir abwarten, was noch geht“, hält der Coach sich aufgrund der angespannten personellen Situation mit einer Prognose zurück.

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