Nordeifel: Zu Allerheiligen werden die Friedhöfe gepflegt

Nordeifel: Zu Allerheiligen werden die Friedhöfe gepflegt

Für den traditionsbewussten Eifeler ist der Besuch auf dem Friedhof an Allerheiligen Pflicht. Es ist ursprünglich das Fest für sämtliche Märtyrer (Blutzeugen) und alle Heiliggesprochenen.

Erst an „Allerseelen” (2.November) gedachte man früher auch aller Verstorbenen, im besonderen der armen Seelen im Fegefeuer.

Allerheiligen ist der Tag, an dem man an die Gräber geht und der Verstorbenen gedenkt. Auf den Friedhöfen werden am Dienstag nach den Gottesdiensten die Gräber gesegnet.

Dabei kann sich auch in der Eifel darauf verlassen, dass Gräber und Anlagen bestens gepflegt sind. Da der Herbst sich in diesen Tagen zudem von seiner milden Seite zeigt, findet man auch noch viele frische Blumen auf den Gräbern. Viele Stunden verbrachten die Angehörigen in den zurückliegenden Tagen auf den Friedhöfen, um hier die Grabstätten in Ordnung zu bringen.

In Deutschland wurde der Feiertag „Allerheiligen” übrigens unter Ludwig dem Frommen im Jahr 835 eingeführt, und zwar als Fest für alle Märtyrer und Heiliggesprochenen.

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