Nordeifel: Wolfgang Ruch hat sich 100 Mal Blut abzapfen lassen

Nordeifel: Wolfgang Ruch hat sich 100 Mal Blut abzapfen lassen

Wolfgang Ruch, Biologie-, Erdkunde- und Religionslehrer am St. Michael Gymnasium Monschau, ist jetzt in den Kreis der langjährigen Blutspender eingetreten. Er ließ sich vom „Deutschen Roten Kreuz-Blutspendedienst West“ zum 100. Mal Blut abnehmen, um „einerseits Menschen zu helfen und andererseits regelmäßig über das eigene Blutbild und somit den Gesundheitszustand Bescheid zu wissen“, so Wolfgang Ruch.

Er wurde deswegen vom DRK im kleinen Kreis geehrt und erwartet die noch folgende jährliche Ehrung für alle Spender anlässlich der 50., 75. und 100. Spende.

Durch einen Bekannten wurde Wolfgang Ruch als Student mit 18 Jahren zum Blutspender und stellte dem DRK seitdem erst zweimal pro Jahr und später dann dreimal pro Jahr einen halben Liter Blut zur Verfügung. Zuerst spendete der damalige Student noch vor den ersten Vorlesungen in Köln und verlegte im Verlauf der Jahre seine Spenden nach Berchtesgaden und schließlich in die Eifel. Der 59-Jährige hatte bis auf einmal, am Anfang seiner Blutspenderkarriere, nie Probleme wegen des Aderlasses und will auch weiter helfen, solange es sein Gesundheitszustand erlaubt.

Die Frau überreden

Zur Blutspende begleiten Wolfgang Ruch bis jetzt nur seine Kinder, damit die sich „daran gewöhnen und sehen, dass es nichts schlimmes ist“. Allerdings ist er davon überzeugt, dass er seine Frau eines Tages auch noch zur Spende überreden kann. Denn „man schläft danach sogar besser und das Personal ist außerdem auch immer sehr freundlich und lustig“, berichtet Wolfgang Ruch.

(pp)