Monschau: „Wir schützen unsere städtischen Gebäude”

Monschau: „Wir schützen unsere städtischen Gebäude”

Die so genannte „Durchführung einer Entforstungsmaßnahme” an der Monschauer Elwin-Christoffel-Realschule hat bei Schülern und vorbeifahrenden Bürgern für Entsetzen gesorgt und prompt die Grünen mit einem Ratsantrag auf den Plan gerufen.

„Wir betreiben keinen Kahlschlag - wir schützen unsere städtischen Gebäude und Anlagen”, betont nun Margareta Ritter, 1. Beigeordnete der Stadt Monschau.

„Es wurde kein Kahlschlag vorgenommen, weil noch insgesamt acht Bäume in dem überarbeiteten Bereich vorhanden sind und nicht gefällt wurden”, heißt es in der Mitteilung der Verwaltung.

Dort sei man sich bewusst, dass es „bei der Vornahme derartiger Maßnahmen, welche im Rahmen einer ordnungsgemäßen und sinnvollen Gebäudeunterhaltung und -bewirtschaftung zu sehen sind, hinsichtlich des Umfangs immer unterschiedliche Auffassungen und Meinungen geben wird”. Ob Kahlschlag oder nicht, muss also jeder für sich entscheiden.

Margareta Ritter betont in der Erklärung, dass die Schulleitung von der Verwaltung informiert worden sei.

Schulleiter Peter Groten wollte sich am Montag allerdings nicht zu der Entforstungsaktion äußern. Er will die nächste Ratssitzung am 26. Oktober abwarten, wo die Anfrage der Grünen auf der Tagesordnung steht.

Den vermeintlichen Kahlschlag begründet die Verwaltung folgendermaßen: „Im Rahmen der regelmäßigen Begutachtung städtischer Schulgebäude wurde durch die Bauverwaltung festgestellt, dass im Bereich der Realschule ein Bewuchs von Bäumen und Sträuchern aufgetreten ist, durch Schäden an den Gebäuden bzw. an den Sporteinrichtungen wie Turnhalle und Sportplatz nicht ausgeschlossen werden konnten.”

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