Nordeifel: Winterwetter mit Schattenseiten für die Autofahrer

Nordeifel: Winterwetter mit Schattenseiten für die Autofahrer

Das traumhafte Winterwetter lockte am Wochenende viele Ausflügler in die Nordeifel, hatte vor allem für die Autofahrer aber auch seine Tücken. So waren zwei Verletzte und hoher Sachschaden die Bilanz zweier Verkehrsunfälle am Samstag in Konzen und Kesternich.

Um 10.40 Uhr am Samstagmorgen war ein 47-jähriger Niederländer mit seinem Toyota auf der B266 von Kesternich in Richtung Einruhr unterwegs, als er in einer scharfen 180-Grad-Kurve auf überfrorener Nässe mit seinem Fahrzeug wegrutschte.

Der Wagen geriet in den Gegenverkehr und kollidierte dort mit einem entgegenkommenden Ford Mondeo, den ein 50-Jähriger aus Simmerath steuerte.

Beide Fahrzeuge wurden beim Frontalzusammenstoß so stark beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten, der Sachschaden beträgt laut Polizeischätzung 7000 Euro.

Die Beifahrerin des Unfallversursachers, eine 38-jährige Niederländerin, erlitt so schwere Verletzungen, dass sie ins Simmerather Krankenhaus gebracht werden musste und dort stationär verblieb.

Glücklicherweise nur leichte Verletzungen, die ambulant im Krankenhaus behandelt werden konnten, erlitt eine 48-jährige Frau aus Mützenich bei einem Unfall auf der Hatzevennstraße noch im Bereich der Ortslage Konzen.

Ein 30-jähriger Audifahrer, ebenfalls aus Mützenich war hier unterwegs, als er einem am Rand abgestellten Fahrzeug ausweichen wollte und durch die tief stehende Wintersonne nicht den entgegenkommenden Daihatsu der Frau erkannte.

Auch hier kam es zum Frontalzusammenstoß, bei dem beide Autos abschleppreif beschädigt wurden. Der Löschzug Konzen/Imgenbroich musste ausgelaufenes Öl abstreuen und dafür die Straße kurzzeitig vollsperren.

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