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Winterdienst in Roetgen – wer muss was tun?

Regelung in Roetgen : Winterdienst – wer muss was tun?

Die Gemeinde Roetgen weist Grundstückseigentümer auf ihre sogenannte Verkehrssicherungspflicht hin und appelliert an diese, ihrer Räum- und Streupflicht auf Gehwegen nachzukommen.

An Werktagen muss von 7 bis 20 Uhr gefallener Schnee und entstandene Glätte unverzüglich nach Beendigung des Schneefalls beziehunsgweise nach dem Entstehen der Glätte entfernt werden. Nach 20 Uhr gefallener Schnee und entstandene Glätte sind bis 7 Uhr (an Sonn- und Feiertagen bis 9 Uhr) des folgenden Tages zu beseitigen.

In der Straßenreinigungssatzung heißt es: „Die Gehwege sowie kombinierte Geh- und Radwege sind in einer für den Fußgängerverkehr erforderlichen Breite von Schnee freizuhalten. Die freizuhaltenden Flächen sind so aufeinander abzustimmen, dass eine durchgehende, begehbare Fläche gewährleistet ist. Auf Gehwegen sowie kombinierten Geh- und Radwegen ist bei Glätte zu streuen, wobei die Verwendung von Salz oder sonstigen auftauenden Stoffen grundsätzlich verboten ist; ihre Verwendung ist nur erlaubt:

  • In besonderen Ausnahmefällen, zum Beispiel Eisglätte, Eisregen, in denen durch Einsatz von abstumpfenden Mitteln keine hinreichende Streuwirkung zu erzielen ist
  • An gefährlichen Stellen an Gehwegen sowie kombinierten Geh- und Radwegen, wie zum Beispiel Treppen, Rampen, starken Gefällen bzw. Steigungsstrecken oder ähnlichen Streckenabschnitten.

Der Schnee ist auf dem an die Fahrbahn angrenzenden Teil des Gehweges sowie kombinierten Geh- und Radwegen oder, wo dies nicht möglich ist, auf dem Fahrbahnrand so zu lagern, dass der Fahr- und Fußgängerverkehr hierdurch nicht mehr als unvermeidbar gefährdet oder behindert wird. Schnee und Eis von Grundstücken dürfen nicht auf den Gehweg und die Fahrbahn geschafft werden.“

Ab dem 1. Januar 2019 wird die Gemeinde probeweise die Winterwartung der Gehwege für folgende Streckenabschnitte übernehmen: Bundesstraße – ab „Vennhof“ (Faulenbruchstraße/Pilgerbornstraße) bis Gewerbegebiet, Hauptstraße – ab Ampel bis Einmündung Brandstraße, Jennepeterstraße, Rosentalstraße, Lammerskreuzstraße.

Die Gemeinde weist weiter darauf hin, dass auf der Fahrbahn abgestellte Fahrzeuge ein großes Problem darstellen, da die Räum- und Streufahrzeuge eine Breite von etwa drei Metern benötigen. Die Anlieger werden daher gebeten, die Fahrzeuge bei entsprechenden Witterungsverhältnissen abseits der Fahrbahn zu parken. Um Schäden an Zäunen, Einfahrten, Palisaden oder anderen Hindernissen, die vom Schnee verdeckt werden können, zu vermeiden, empfiehlt die Gemeinde, farbige Schneestangen (z. B. lange Holzpfähle) aufzustellen, damit der Fahrbahnrand erkennbar ist.

Ihrerseits kümmert sich die Gemeinde mit dem Landesbetrieb Straßenbau-NRW um den Winterdienst auf den Straßen, Bushaltestellen sowie an fußläufigen Verbindungswegen und sonstigen öffentlichen Einrichtungen.