Nordeifel: Wer steigt ab? Endspiel des FC Roetgen gegen Oidtweiler

Nordeifel : Wer steigt ab? Endspiel des FC Roetgen gegen Oidtweiler

In der Bezirksliga, Staffel 4, sind die meisten Entscheidungen gefallen. Arminia Eilendorf steigt mit dem früheren Roetgener Trainer Frank Küntzeler als Meister in die Landesliga auf. Eintracht Verlautenheide steigt als Tabellenzweiter über die Quotientenregelung ebenfalls in die Landesliga auf. Als Absteiger zur Kreisliga A stehen der SC Kellersberg und Sparta Gerderath fest. Gesucht wird aber noch der dritte Absteiger.

Vor dem letzten Spieltag zählen Concordia Oidtweiler (32 Punkte), der FC Roetgen (31 Punkte) und Roland Millich (31 Punkte) zu den drei Aspiranten, die noch für den Abstieg infrage kommen. In Roetgen erwartet der FC 13 Concordia Oidtweiler zum Endspiel.

Ein Unentschieden reicht der Mannschaft aus Oidtweiler schon, um den Klassenerhalt klarzumachen. Dann ist es für Oidtweiler auch ganz egal, wie Millich bei Columbia Donnerberg spielt. Roland Millich steht aber vor der eminent schweren Aufgabe bei Columbia Donnerberg und hat auch das schlechteste Torverhältnis. Immerhin stellen die Donnerberger die stärkste Heimmannschaft der Liga, die in dieser Saison und auch in der vergangenen Spielzeit kein Heimspiel verloren hat. Sicher gerettet ist der Heinsberger Verein mit einem Sieg in Stolberg.

Ein Unentschieden hilft Millich nur dann weiter, wenn die Roetgener ihr Heimspiel verlieren. Die Roetgener müssen zwar nicht gewinnen, sollten sie aber gewinnen, dann braucht sie das Ergebnis aus Stolberg nicht mehr zu interessieren. Auf die Zuschauer in Roetgen und zumindest auf die Millicher Anhänger in Stolberg wartet ein stressiger Nachmittag.

Gelassenheit in Eicherscheid

Das gilt nicht für die Zuschauer an der Eicherscheider Bachstraße, die der Begegnung gegen Germania Kückhoven gelassen entgegensehen können. Beide Vereine haben im Verlauf der Saison ihre Aufgaben gelöst, wobei die Eicherscheider am Ende des Tages noch gerne auf dem Treppchen stehen würden. Wahrscheinlich wird die Entscheidung um Platz drei aber vertagt, denn auf Columbia Donnerberg, den ärgsten Konkurrenten der Eicherscheider, warten wahrscheinlich noch zwei Spielwertungen vor der Spruchkammer.

Egal, wo die Eicherscheider am Ende landen: Fakt ist, dass sie nach einem Holperstart eine überragende Rückrunde gespielt haben. „Mit der Mannschaft zu arbeiten hat sehr viel Spaß gemacht“, lobt Trainer Marco Kraß seinen Kader, der sich am vorletzten Spieltag erfreulicherweise noch vergrößerte. Die Dauerverletzten Christian Jansen und Kevin Jansen wagten nach ihren Einwechslungen beim 3:0-Erfolg bei der SG Würm Lindern wieder erste Gehversuche. Nach neun Siegen in der Rückrunde würden Marco Kraß und seine Jungs sich gerne mit dem zehnten Sieg in die Sommerpause verabschieden.

(kk)
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