Höfen: Weihnachtskonzert der Lyra Höfen in mehr als voll besetzter Kirche

Höfen : Weihnachtskonzert der Lyra Höfen in mehr als voll besetzter Kirche

So voll wie an Weihnachten war es am vergangenen Sonntag die Höfener Kirche. Die Lyra Höfen hatte zum 15. Mal zu ihrem Weihnachtskonzert eingeladen, und zahlreiche Gäste aus Höfen, aber auch aus umliegenden Dörfern und sogar Köln strömten in die Kirche.

Geboten wurde ihnen ein abwechslungsreiches Programm auf Top-Niveau. Die Sitzplätze der Kirche waren schon weit vor Beginn des Konzerts gefüllt, dies hielt aber auch zahlreiche weitere Zuhörer nicht auf, dem musikalischen Programm vor der imposanten Landschaftskrippe zu lauschen.

Gerd Förster begrüßte die über 500 Gäste in seiner Funktion als Vorstand und erklärte, dass die Weihnachtstage zwar schon vorbei seien, die Musiker aber ihr Bestes geben würde, damit die Gäste sich noch mal in die besinnliche Zeit zurückversetzen könnten. Dann überreichte er das Wort an den Moderator des Nachmittags, Heinz Georg Kerkmann, der mit Humor und einigen Anekdoten zu den einzelnen Stücken durch das Programm führte.

Mit bekannten Stücken wie „Jingle Bells“ oder „Feliz Navidad“ brachte man die Zuhörer schnell zum Mitsummen und einige der Kinder sogar zum Mittanzen. Stücke wie „You raise me up“ und „We are the world“ sorgten für eine ganz besondere, andächtige Stimmung in der Kirche. Passend dazu wurde erklärt, dass es sich bei dem Konzert um eine Benefizveranstaltung handele und man auf Eintrittsgelder verzichtete, dafür aber Spenden für die Jugendarbeit und den Verein „ Hilfe für krebskranke Kinder“ sammeln würde.

Solos des „Singenden Hirten“

Diesen Verein unterstützt auch der „Singende Hirte“ Reiner Jakobs, der mit einigen Solonummern auch Platz im Programm der Lyra fand. Für sein unermüdliches Engagement erhielt er schon vor seinen ersten Tönen an der Mundharmonika Riesenbeifall.

Auch die zwei Zwischeneinlagen hätten nicht unterschiedlicher sein können, was das Programm noch abwechslungsreicher machte. Zum einen die aus den eigenen Reihen gegründete Bigband, bestehend aus elf Musikern, die mit schnellen Weihnachtsstücken wie „Frosty the snowman“ oder „Winterwonderland“ für ordentlich Stimmung sorgten. Zum anderen das sogenannte „Spar-Ensemble“, bestehend aus Stefan Jansen, Dorothee und Heino Breuer. Diese sorgten mit ihrer Gesangseinlage, nur von einer Gitarre begleitet, für andächtiges Schweigen im Publikum.

Abgerundet wurde der Nachmittag mit einem Block des gesamten Orchesters, das das Publikum mit dem anspruchsvollen Stück „Yellowstone choral“ gedanklich in den Yellowstone Nationalpark in Amerika entführten. Das Stück zeichnete sich durch viele Wechsel zwischen den verschiedenen Registern aus, aber auch diese anspruchsvolle Herausforderung wurde mit Bravour gemeistert.

Nach verdienten Standing Ovations für Dirigent Ralf Jansen und seine Musiker, beendeten sie das Programm mit der Zugabe „Stille Nacht“, ihrem Klassiker. Kurz nach dem Konzert zeigten sich Vorstand und Musiker stolz und zufrieden über ihre Leistung. Glücklich konnte außerdem verkündetet werden, dass wieder über 2000 Euro Spenden für den guten Zweck eingenommen wurden.

(lro)