Nordeifel: Wasserverband stellt beim „Girl‘s Day“ Berufe für junge Frauen vor

Nordeifel: Wasserverband stellt beim „Girl‘s Day“ Berufe für junge Frauen vor

Der Wasserverband Eifel-Rur (WVER) bietet beim diesjährigen Girls‘ Day am 26. April vielfältige Möglichkeiten, Berufe kennenzulernen, die bei ihm zum Einsatz kommen. Es handelt sich im Wesentlichen um technische und handwerkliche Berufe. „Diese werden zunehmend auch von jungen Frauen entdeckt“, sagt WVER-Vorstand Dr. Joachim Reichert.

Es sei ein wichtiges Ziel des Verbands, den Anteil von weiblichen Fach- und Führungskräften in der Belegschaft zu steigern, sei es durch eigene Ausbildung oder auch durch Einstellung von bereits ausgebildeten Frauen oder Absolventinnen eines Studiums. „Beim Verband ergeben sich also klare berufliche Perspektiven für Frauen“, so Reichert weiter.

Interessierte Mädchen können beim Girls‘ Day an verschiedenen Standorten die Berufe Fachkraft für Abwassertechnik, Elektronikerin für Betriebstechnik, Mechatronikerin und Wasserbauerin erkunden, die beim Verband auch selbst ausgebildet werden.

Internet-Portal

Ebenso werden Einblicke in die Tätigkeit von Schlosserinnen, Elektrikerinnen, Maurerinnen und Schreinerinnen gewährt. Ebenso können die jungen Frauen Studienberufe wie Bauingenieurinnen und Biologinnen kennenlernen. Mädchen, die Interesse an den genannten Berufen haben, können sich über das Internet-Portal www.girls-day.de informieren. Dort kann man durch Eingabe der Postleitzahl sehen, welche Angebote es im jeweils näheren Umfeld gibt. Sie können sich auch direkt an den WVER und seine Gleichstellungsbeauftragte Leonie Keulen wenden unter Telefon 02421/ 4941070 oder per E-Mail an: leonie.keulen@wver.de. Allgemeine Informationen zu Ausbildungsberufen beim WVER gibt es auf der Homepage www.wver.de unter der Rubrik Ausbildung.

Der WVER

Der Verband ist im deutschen Einzugsgebiet von der Eifel bis ins Heinsberger Land und von Aachen bis nach Düren für die Abwasserreinigung zuständig, unterhält Fließgewässer und verrichtet dort auch Aufgaben des Hochwasserschutzes. Außerdem unterstützt er die Trinkwasseraufbereitung sowie die industrielle Brauchwassernutzung durch das Zur-Verfügung-Stellen von Rohwasser. Dazu betreibt er 44 Kläranlagen, circa 800 Sonderbauwerke wie Pumpstationen und Regenüberlaufbecken und sechs Talsperren in der Nordeifel. Außerdem betreut er 1900 Kilometer Gewässerstrecken.