Vorschau: TSV Hertha Walheim – SV Rott

Vorschau: TSV Hertha Walheim – SV Rott: Jetzt fehlt nur noch das Sahnehäubchen

Ein hochklassiges Landesliga-Spiel wurde den Zuschauern in der Begegnung zwischen dem SV Rott und dem FC Germania Teveren geboten. Den Rotter Erfolg machten Manuel Kanou (27. Minute) und Nedim Basic (50. Minute) perfekt. Teveren konnte lediglich noch durch Torjäger Alexander Back in der 63. Minute auf 1:2 verkürzen.

„Es war für uns das schon vorher prophezeite schwere und enge Match, das wir unter dem Strich letztlich mit 2:1 verdientermaßen zu unseren Gunsten entscheiden konnten. Bereits in der 5. Minute hätten wir nach einer guten Torgelegenheit von Nico Winkhold mit 1:0 in Führung gehen können. Bei zwei Pfostenschüssen der Germania stand uns das Glück zur Seite. Unsere eigenen Bemühungen blieben zwar gefährlich, aber ohne Torerfolg. Durch den Gegentreffer haben wir unseren Gegner wieder aufgebaut. In der Endphase hätten wir bei zwei Pfostentreffern das Resultat noch erhöhen können“, konnte Rotts Trainer Jürgen Lipka nach dem Erfolg erleichtert aufatmen.

Das angestrebte Ziel von 30 Punkten konnte der SV Rott durch den Sieg gegen Teveren realisieren. Nunmehr stehen noch für die Rotter Mannschaft die beiden Derbys beim TSV Hertha Walheim und beim FC Inde Hahn auf der Agenda.

„Unser Zwischenziel haben wir erreicht. Das Sahnehäubchen wäre natürlich jetzt noch, wenn wir die beiden Auswärtspartien noch erfolgreich bestreiten würden“, hofft Lipka auf Zählbares in der Ferne. Für ihn ist es unerklärlich, dass der kommende Gegner Walheim nach erstaunlich gutem Start mittlerweile durch einige negative Ergebnisse auf den 12. Tabellenplatz mit Tuchfühlung zum Tabellenende abgerutscht ist.

„Die Mannschaft besitzt in Sebastian Wirtz und Manuel Krebs zwei überdurchschnittliche Akteure in ihren Reihen. Diese Akteure müssen wir auf jeden Fall in Schach halten. Ich gehe von einem Fight auf Biegen und Brechen aus. In dem Derby liegt eine Menge Würze und Dramatik. Walheim möchte sich nicht im letzten Heimspiel der Hinrunde mit einer Niederlage vom eigenen Anhang verabschieden. Wir werden nicht den Fehler machen, in Walheim überheblich aufzutreten. Die gute Offensive, die wir zweifelsohne besitzen, gilt es, entsprechend in Szene zu setzen und dabei zu Torerfolgen zu kommen“, ist sich Lipka über die Schwere der Aufgabe in Walheim bewusst.

(ame)
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