Simmerath: Vorerst nur Schönheitsreparaturen am Rathausplatz

Simmerath: Vorerst nur Schönheitsreparaturen am Rathausplatz

Mit den Jahren an Bedeutung gewonnen hat der Rathausplatz in Simmerath. Zunächst stand hier nur einsam das Rathaus, dann kamen die ersten Geschäfts- und Wohnblocks hinzu, ehe das städtebauliche gelungene Ensemble der Seniorenresidenz die bauliche Umschließung des Platzes komplettierte.

Einig ist man sich in der Simmerather Ortspolitik und im Rathaus darüber, dass nun auch der Rathausplatz einer Aufwertung bedarf. Bereits 2009 wurde dieser Beschluss gefasst und die ersten Pläne machten die Runde, aber aus finanziellen Grund musste das Projekt immer wieder zurückgestellt werden; andere Maßnahme genossen höhere Priorität.

Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns möchte dennoch an einer zeitnahen Umgestaltung des Platzes festhalten, weiß aber, dass weder der diesjährige noch der kommende Haushaltsplan für die aufwändige Maßnahmen den erforderlichen finanziellen Spielraum bereithält. Wenn der Platz ein neues Gesicht erhält, betont der Bürgermeister im Pressegespräch, dann müsse auch sichergestellt sein, dass der gesamte Bereich barrierefrei gestaltet werde. So ist geplant die Treppenanlagen zwischen Rathausplatz und dem tiefer gelegenen Parkplatz hinter dem Rathaus einzuebnen und eine stufenlose Verbindung zu schaffen.

Da dies aber noch Zukunftsmusik ist, konzentriert sich das Augenmerk vorerst noch auf kurzfristige Maßnahmen zu Attraktivitätssteigerung des Platzes. Mit der Neuordnung des Parkens , die Ende vergangenen Jahres umgesetzt wurde, ist der optische Gesamt-Eindruck bereits verbessert worden. Ob nach der Umgestaltung des Platzes das Parken wieder erlaubt wird, ist derzeit noch offen.

Die drei Stufen, die vom Parkplatz zum Rathausplatz hinabführen, werden mit einem Handlauf ausgestattet, und der Bequemlichkeit dient auch eine weitere Maßnahme. Auf dem Rathausplatz wurde ein halbes Dutzend neuer Ruhebänke aufgestellt. Diese Bänke verfügen nun, im Gegensatz zum bisherigen Mobiliar, auch über Rückenlehnen. Diese Anregung aus den Reihen der Bewohner der gegenüberliegenden Seniorenresidenz nahm man im Rathaus gerne als praktische Anregung entgegen. An einigen der Bänke sollen jetzt auch noch kleine Tische aufgestellt werden.

Der Barrierefreiheit dient auch die bereits vor einiger Zeit errichtete Rampe am Rathauseingang, die bis zur Neugestaltung des Platzes eine Übergangslösung ist. Ob dann auch im Rathaus selbst noch Maßnahmen zur Verbesserung der Barrierefreiheit ergriffen werden können, ist eine andere Baustelle. Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns: Da müssen wir schauen was möglich ist.”