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Volksmusikanten Vossenack geben ihre traditionellen Frühjahrskonzerte

Traditionelle Frühjahrskonzerte : Die „Volkis“ begeistern mit Vielfalt und lassen keine Wünsche offen

Die Volksmusikanten aus Vossenack hatten wieder zu ihren traditionellen Frühjahrskonzerten in die Aula des Franziskus-Gymnasiums in Vossenack eingeladen und sorgten zweieinhalb Stunden lang für musikalische Vielfalt.

Garant für informative und unterhaltsame Ansagen war in diesem Jahr erstmalig Stefan Grießhaber, der mit seinem erklärenden Insiderwissen den einzelnen Musikstücken ein Gesicht und eine Vielzahl von detaillierten Hintergrundinformationen gab.

Dass sich die 43 Musiker unter der Leitung ihres Dirigenten Christoph Schiffers in den vergangenen Wochen intensiv auf ihren Auftritt vorbereitet hatten, bestätigte sich bereits nach wenigen Tönen. Schon beim „Skyliner“ von Otto M. Schwartz, einem symphonischen Konzertmarsch, bewies man Schwung, Harmonie und keinerlei Anlaufschwierigkeiten.

Mit der „New York Overture“ wurde das Publikum in die amerikanische Metropole entführt, wo unter anderem der lärmende Verkehr und der ruhige Central Park sowohl im wahren Leben als auch musikalisch Gegenpole bilden.

Mit dem nächsten Stück „Kleine ungarische Rhapsodie“ von Alfred Bösendorfer vermittelte das Blasorchester vielfältige Impressionen aus der ungarischen Puszta. Als fulminanten Schlusspunkt des ersten Konzertteils spielten die „Volkis“ die Suite „Prince of thieves“, was bei dem Publikum sehr gut ankam.

Nach der Pause kamen dann auch die Freunde der volkstümlichen Blasmusik mit dem „Graf Zeppelin Marsch“ und den beiden Polkas „Böhmische Liebe“ und „Leichtes Blut“ auf ihre Kosten. Mit dem Medley „Am Rhein“ von Komponist Robert Kuckertz legten die Volkis ab zu einer musikalischen Schiffstour, unter anderem mit Stationen an der Loreley und am Kölner Dom.

Eine besondere Ohrenfreude war das Henry-Mancini-Portrait, das verschiedene Stücke aus dem Schaffen des bekanntesten US-Komponisten darstellt. Mit „80er KULT(tour)“ läuteten die Volksmusikanten das furiose Finale mit deutschen Hits aus den 1980er Jahren ein. Nochmals zeigte das Orchester seine ganze musikalische Bandbreite.

Auch in diesem Jahr ließ das Publikum die Volksmusikanten nicht ohne Zugabe von der Bühne. So verabschiedeten sich die „Volkis“ mit dem Marsch „In die weite Welt“ sowie der Carmen Ouverture und ließen an diesem Abend keine Wünsche mehr offen.