Vogelsang: Vogelsang: Land will 50 Hektar für die Umweltbildung kaufen

Vogelsang : Vogelsang: Land will 50 Hektar für die Umweltbildung kaufen

NRW-Umweltministerin Christina Schulze Föcking hat sich persönlich über den Entwicklungsstand zur Ansiedlung eines Nationalparkforstamtes und eines Jugendwaldheims bei einem Arbeitsbesuch in Vogelsang IP informiert.

Nachdem das Nationalpark-Zentrum Eifel mit der Ausstellung „Wildnis(t)räume“ seit einem Jahr erfolgreich in Betrieb ist, will sich die Ministerin persönlich für die Umsetzung dieser beiden Nationalparkeinrichtungen stark machen: „Das Land beabsichtigt den Erwerb von rund 50 Hektar Wald- und Offenlandflächen für die Umweltbildung auf Vogelsang.“

Die heute in Schleiden-Gemünd ansässige Nationalparkverwaltung und das Jugendwaldheim sollen nach den Plänen des Umweltministeriums jeweils in Neubauten untergebracht werden. Das denkmalgeschützte Gebäude „Redoute“, in der Nähe vom Forum Vogelsang IP gelegen, wird in das bauliche Konzept einbezogen.

Um seinen Bildungsauftrag im neuen Jugendwaldheim gerecht werden zu können, wird das Umweltministerium neben dem Grundstück mit der „Redoute“ umfangreiche Wald- und Freiflächen der Liegenschaft Vogelsang von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben erwerben. Der Landesbetrieb Wald und Holz hat speziell für die Arbeit mit den Schülergruppen in Vogelsang das pädagogische Gesamtkonzept „Learning by Living“ konzipieren lassen.

Mit ihrem Besuch in Vogelsang, bei dem Schulze Föcking auf einem Rundgang auch das Gebäude „Redoute“ und einen Teil der geplanten Umweltbildungsflächen besichtigte, folgte sie einer Einladung der Standortentwicklungsgesellschaft Vogelsang GmbH (SEV).

Manfred Poth, Aufsichtsratsvorsitzender der SEV, freute sich über den Besuch in Vogelsang: „Das Nationalparkparkforstamt und das Jugendwaldheim waren von Anfang an Kernprojekte des Entwicklungskonzeptes. Ich freue mich für die Region und den Standort, dass die Ministerin Schulze Föcking zu der Umsetzung der beiden Projekte in Vogelsang steht.“

Auch Thomas Wondra als Vertreter der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben zog nach dem Gespräch ein positives Resümee: „Mit der Realisierung der beiden Vorhaben und dem Ankauf von umfangreichen Wald- und Freiflächen durch das Land wird das Investitionsumfeld für Private in Vogelsang nochmals sicherer. Ich hoffe, dass wir weitere Investoren für die Nutzung der noch leerstehenden denkmalgeschützten Gebäude gewinnen können.“

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