Vogelsang: Vogelsang: Arbeiter legen die historische „Thingstätte” frei

Vogelsang: Vogelsang: Arbeiter legen die historische „Thingstätte” frei

Bisher verborgene Teile der historischen Anlagen entdeckte vogelsang ip bei Sanierungsarbeiten rund um die denkmalgeschützten Freianlagen um die „Hundertschaftshäuser”, „Kameradschaftshäuser”, „Thingstätte” und Sportanlagen auf Vogelsang. Die Tribünenkonstruktion zur Thingstätte war unter der Erde und dem jahrelang wuchernden Gras noch gut erhalten.

Die Standortentwicklungsgesellschaft Vogelsang GmbH (SEV) gab die Arbeiten im Februar in Auftrag. Insgesamt 800.000 Euro werden in den kommenden Monaten in die Baumaßnahmen investiert. Ab Oktober können die historischen Freianlagen mit den instandgesetzten Wegen und Flächen und neuen Sichtachsen von allen Gästen besichtigt werden. Für Investoren entsteht ein attraktives Umfeld.

Über die geplanten Maßnahmen und den Stand der Arbeiten informierte die SEV gemeinsam mit Planern und Fachleuten bei einem Gang über die Baustelle. „Die Sanierungsmaßnahmen im Hang auf einer Fläche von sieben Hektar sind Teil der Investitionsmaßnahmen, die von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben finanziert werden. Sie werden sichtbar das Angebot für Besucher bereichern, für Investoren entsteht ein attraktives Umfeld um die Kameradschafts- und Hundertschaftshäuser”, führte SEV-Geschäftsführer Thomas Fischer- Reinbach zu Beginn aus.

„Mit der Sanierung der historischen Freiflächen wird ein weiterer Schritt hin zu einer internationalen Bildungsdestination vollzogen, noch bevor die großen Baumaßnahmen im kommenden Jahr folgen”, zeigte sich Manfred Poth, Aufsichtsratsvorsitzender der SEV erfreut. en Firma Balter ausgeführt werden.

„Überraschendes gefunden”

Die Planungen für die Maßnahmen sowie die örtliche Bauüberwachung wurden von dem Aachener Büro 3+ Freiraumplaner übernommen. Die Planung und Umsetzung erfolgt in enger Abstimmung mit der Denkmalpflege. „Bei einer solchen Anlage kann man nicht von vornherein alles festlegen. Vieles klärt sich erst während des Bauens, da wir auch hier wieder Überraschendes gefunden haben”, lobte Monika Herzog vom Amt für Denkmalpflege des Landschaftsverband Rheinland zum einen die gute Zusammenarbeit zwischen SEV, Planer und Baufirma.

Die bislang verborgene Treppe unterhalb des Forums und die vollständig erhaltene Tribünenkonstruktion der Thingstätte werden jetzt zum Teil freigelegt und künftig als archäologische Fenster für Gäste der Anlage besser sichtbar. Eingebunden ist auch die Bezirksregierung Köln als Untere Denkmalbehörde. Sie hat das Konzept genehmigt.

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