Simmerath/Rurberg: Vierte Elektroshow am Eiserbachsee trifft auf große Resonanz

Simmerath/Rurberg : Vierte Elektroshow am Eiserbachsee trifft auf große Resonanz

Der Eiserbachdamm in Rurberg stand am Sonntag quasi unter Strom. Die Stawag, der regionale Energieversorger aus Aachen, hatte ins Rurseezentrum zu einem Thementag rund um die Elektromobilität eingeladen.

Dabei fiel dem Besucher sofort eine stattliche Anzahl von E-Autos in leuchtendem Orange ins Auge, womit sich schon andeutete, dass derjenige, der mit dem Gedanken spielte, sich ein E-Auto anzuschaffen, hier genau richtig war.

Es standen Fahrzeuge für eine kurze, begleitete Probefahrt einmal rund ums Rurseezentrum zur Verfügung. Das Angebot wurde rege genutzt, so dass sich die Interessenten eine erste Meinung bilden konnten. Vom schicken über 100.000 Euro teuren Jaguar über den VW Polo und Pedelecs alles dabei, was das Herz künftiger E-Mobilisten höher schlagen lässt.

Überaus angetan

Nach der Probefahrt zeigten sich die meisten Tester überaus angetan. Peter F. aus Lammersdorf war vom sportlichen Fahrvermögen begeistert, und sein Sohn merkte strahlend an: „Den hörst du gar nicht. So leise ist der.“

In der landschaftlich reizvollen Umgebung des Rursees veranstaltete die Stawag nun schon zum vierten Mal einen Tag der Elektromobilität. Dass hier in der Region so groß aufgetrumpft wird, liegt auch daran, dass das Unternehmen in zwei neue Windparks in Lammersdorf und Höfen investierte und diese Projekte gut mit dem Thema erneuerbare Energien und E-Mobilität harmonisieren.

Wie Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns und Stawag-Vorstand Wilfried Ulrich hervorhoben, befinden sich zudem seit dem vergangenen Jahr drei Pedelec-Ladesäulen am Rursee und E-Autoladesäulen in Simmerath und Einruhr. Fünf weitere Standorte im Gemeindegebiet sollen noch in diesem Jahr eingerichtet werden. Zudem stehen bei der Rurseetouristik in Einruhr und Rurberg insgesamt zehn E-Bikes zum Ausleihen zur Verfügung. Bürgermeister Hermanns vergaß nicht zu erwähnen, dass Simmerath sich als energiefreundliche Gemeinde versteht, in der die Deckung des Gesamtstromverbrauchs zu mehr als 170 Prozent aus regenerativen Energien erfolge.

Neben Flyern, Probefahrten und aufklärenden Gesprächen hatte die Stawag keine Mühen gescheut, um neben dem geräuschlosen Fahrvergnügen auch mit einem guten Unterhaltungsprogramm Besucher an den Rursee zu locken. Stawag-Mitarbeiter David Lulley moderierte routiniert und zeigte sich regelrecht euphorisiert von der Lokalität.

Auf der Seebühne traten zunächst die Lokalmatadoren aus Rurberg, die „Billy Boys“, musikalisch in Aktion und brachten unter viel Beifall in gewohnter Manier ersten Schwung unters Volk. Sarah Schiffer aus Herzogenrath, schon im vorigen Jahr dabei, hatte danach keine Mühe die Gäste mit eingängigen Schlagern in Stimmung zu bringen. Am Ende dann für viele der musikalische Höhepunkt mit der Band „Boore“, die seit 20 Jahren Kölsche Musik vom Bauernhof erfolgreich zu Gehör bringt. Die fünfköpfige Boygroup setzte die Besucher mit bewährtem Liedgut nochmals kräftig unter Strom.

(ho)