Simmerath: Viel Verständnis für das Problem Motorradlärm

Simmerath: Viel Verständnis für das Problem Motorradlärm

Sieht man die derzeitige weiße Winterlandschaft in der Eifel, dann kann man sich kaum vorstellen, dass in wenigen Monaten schön wieder permanenter Motorradlärm durch die Landschaft hallt, der mit Sicherheit auch dann wieder Diskussionen um die Belastungen vieler Menschen durch hoch aufgedrehte Zweiräder auslösen wird.

Weil sich in der Rurseegemeinde Simmerath, die zu den Premium-Zielen der Motorradfahrer gehört, im zurückliegenden Sommer die Beschwerden von Bürger häuften, hatte der Simmerather Gemeinderat im Herbst eine Resolution verabschiedet, die auch auf höherer Ebene eine Diskussion über das Thema Motorradlärm auslösen sollte. Abgeordnete, Ministerien und Nachbarkommunen gehörten zu den Adressaten, undinzwischen sind auch die ersten Reaktionen eingegangen, wie Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns nun in der Ratssitzung bekannt gab.

NRW-Verkehrsminister Ralf Jäger will sich mit dem Thema beschäftigen, hieß es aus Düsseldorf, der Bundestagsabgeordnete Helmut Brandt hat die Problematik an das Bundesverkehrsministerium weitergeleitet, der Landtagsabgeordnete Axel Wirtz will eine kleine Anfrage an die Landesregierung auf den Weg bringen, und heute befasst sich der Städteregionstag in Aachen mit dem Thema Motor-radlärm, das natürlich nicht allein ein Problem der Gemeinde Simmerath ist.

Der Simmerather Bürgermeister wertete es jedenfalls als positiv, dass die Resolution ihre Wirkung nicht verfehlt hat. „Damit haben wir schon einige Wellen geschlagen.”

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