Versammlung der Löschgruppe Imgenbroich

Versammlung der Löschgruppe Imgenbroich : Blick geht schon zum Tag der offenen Tür im April

Von einem eher ruhigen Jahr der Freiwilligen Feuerwehr der Löschgruppe Imgenbroich sprach Löschgruppenführer André Neuß bei der Generalversammlung im Feuerwehrgerätehaus am Himo. Zu 69 Einsätzen sei die Imgenbroicher Wehr im abgelaufenen Berichtszeitraum ausgerückt.

Aus 18 Feuermeldungen, 42 technischen Hilfeleistungen, sieben Brandmeldeanlagen-Alarmen und zwei ABC-Erkundungen setzten sich die Einsätze im zurückliegenden Jahr zusammen.

66 Arbeitsstunden leisteten die Kameraden der Imgenbroicher Wehr anlässlich der Brandsicherheitswachen bei den Klassik-Festspielen auf der Monschauer Burg und beim Weihnachtsmarkt. Die Gerätewarte notierten insgesamt 150 Stunden. Bei anderen örtlichen Veranstaltungen wie Martinszug oder Altpapiersammlungen wurden rund 400 Stunden verrichtet. Die Gesamtstunden der Imgenbroicher Wehr beliefen sich auf 1286 Arbeitsstunden.

Präsenz zeigte die Wehr beim Aufstellen des Kirmesbaumes, beim Martinzug und beim Volkstrauertag. Eine Radtour, der Besuch des Monschauer Weihnachtsmarktes und der Kameradschaftsabend zählten zu geselligen Aktivitäten der Imgenbroicher Wehr.

Löschgruppenführer André Neuß konnte zur Versammlung Ortsvorsteher Peter Weber, Falk Claßen, den Leiter der Monschauer Feuerwehr, sein Vertreter Alexander Bongard sowie Löschzugführer Guido Schmitz begrüßen. Zu Beginn der Generalversammlung gedachten die Feuerwehrkameraden den verstorbenen Mitgliedern Ignaz Steffens, Rudi Neuß und Heinrich Rogner. Peter Weber übermittelte Grüße seitens des Rates und der Verwaltung der Stadt Monschau. „Die Wehr ist ein wichtiger Faktor im Imgenbroicher Dorfleben. Sie unterstützt andere örtliche Vereine bei deren Veranstaltungen. Die Anschaffung des neuen Hilfeleistungsfahrzeuges erwies sich als wichtiger Meilenstein für die Wehren aus Konzen und Imgenbroich. Ich kann mich noch gut an die große Resonanz bei der Einsegnung des Fahrzeuges am Feuerwehrgerätehaus erinnern“, betonte er.

Nicht ganz einverstanden mit der Bewertung von Löschgruppenführer André Neuß, dass das zurückliegende Jahr ruhig verlaufen wäre, war Falk Claßen, der Leiter der Monschauer Feuerwehr. „Ich denke, der schwere Verkehrsunfall Ende Dezember hat die Feuerwehr schon vor eine Herausforderung gestellt. Die Kameraden der Imgenbroicher Wehr haben im vergangenen Jahr gute Arbeit geleistet, dennoch gilt es, in der Imgenbroicher Bevölkerung Werbung für neue Aktive zu betreiben. Personell sind die Zahlen in den Monschauer Wehren schon etwas rückläufig“, wusste er zu berichten. Falk Claßen blieb es vorbehalten, Thomas Legge zum Unterbrandmeister zu befördern.

Löschzugführer Guido Schmitz dankte der Stadt Monschau und der Wehrführung für die Unterstützung der Feuerwehren. „Die Imgenbroicher Feuerwehr ist sehr gut aufgestellt. Die Zukunft liegt sicherlich in Kameraden wie Thomas Legge und Carsten Alt, die durch den Besuch von Lehrgängen ihr Engagement mit Nachdruck unter Beweis stellen. Es erfolgte eine Neustrukturierung in der Löschzug- und Löschgruppenführung, die sich bewährt hat“, sagte Schmitz. Lukas Schmitz ging auf die Finanzen der Imgenbroicher Wehr ein. Thomas Legge und Carsten Alt bescheinigten dem Kassierer eine ordnungsgemäße Kassenführung. Rudi Knein von der Imgenbroicher Schützenbruderschaft dankte der Feuerwehr für die Unterstützung bei Veranstaltungen der Bruderschaft.

Löschgruppenführer André Neuß wies auf den Tag der offenen Tür der Feuerwehr hin, der am 28. April am Feuerwehrgerätehaus über die Bühne gehen wird. „Wir sind bestrebt, einige Neuerungen in das Programm aufzunehmen und hoffen auf eine gute Besucherresonanz“, betonte er. Der Reinigungsdienst im Feuerwehrgerätehaus wurde neu strukturiert. Die Hoffnung von André Neuß ruht darauf, dass sich jeder an den anstehenden Arbeiten beteiligen wird.

Vor der Generalversammlung der Imgenbroicher Wehr wurde noch die Mitgliederhauptversammlung des Fördervereins durchgeführt. Unter den Augen von Ortsvorsteher Peter Weber und der Ratsvertreterin Brigitte Olschewski zog der Vorstand des Fördervereins ein positives Fazit. Nach Aussage von Lukas Schmitz sei der Förderverein finanziell gut aufgestellt. Thomas Legge konnte bei der Kassenprüfung keinerlei Beanstandungen feststellen. Neben Winfried Gehlen prüft Roland Koll (für Thomas Legge) zukünftig die Kasse des Fördervereins. Die Mitglieder entlasteten den Kassierer und den Vorstand einstimmig. Die Diskussion über die Erhöhung der Beiträge der Mitglieder wurde auf einen späteren Zeitpunkt vertagt.

(ame)
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