Simmerath: Vergewaltigung in Simmerath: Staatsanwalt stellt Verfahren ein

Simmerath: Vergewaltigung in Simmerath: Staatsanwalt stellt Verfahren ein

Die Vergewaltigung in Simmerath vom März 2009 bleibt zumindest vorerst ungesühnt. Die Staatsanwaltschaft Aachen will das Ermittlungsverfahren voraussichtlich einstellten.

Ende März vergangenen Jahres war in Simmerath eine Busfahrerin frühmorgens auf dem Weg zu ihrem Fahrzeug von drei jungen Männer attackiert und vergewaltigt worden. Die Polizei sprach damals von einem besonders schweren Fall, weil die Täter ihr Opfer schwer verletzt hatten.

Zwei der drei mutmaßlichen Vergewaltiger wurden mit Phantombildern gesucht, und obwohl einer der angeblichen Täter ein sehr auffälliges Aussehen hatte, blieb die Fahndung, die sich über die gesamte Region Aachen bis ins benachbarte Ausland erstreckte, erfolglos. Auch Hinweise aus der Bevölkerung führten nicht zu einer heißen Spur. Bis in die Fahndungssendung „Aktenzeichen XY ungelöst” brachte es der Fall trotz Bemühungen der Aachener Polizei bisher nicht.

Wie Dr. Jost Schützeberg, Pressesprecher der Aachener Staatsanwaltschaft, auf Anfrage dieser Zeitung erklärte, konnten die Täter bisher nicht ermittelt werden. Da es derzeit keine weiteren Ermittlungsansätze in irgendeine Richtung gebe, soll das Verfahren eingestellt werden.

Sollte es, so Dr. Schützeberg weiter, neue Erkenntnisse geben, werde das Ermittlungsverfahren wieder aufgenommen.

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