Roetgen: Verbandsliga: Handballfrauen reisen zum Aufstiegsfavoriten

Roetgen: Verbandsliga: Handballfrauen reisen zum Aufstiegsfavoriten

Auf die Handballfrauen des TV Roetgen warten in der Verbandsliga zwei ganz schwere Spieltage. Am Samstag (Anwurf 18 Uhr) haben sie beim Absteiger und Topfavoriten SSV Nümbrecht Termin, eine Woche später reisen sie zum Mitverfolger Stolberger SV.

Katastrophale Vorbereitung

Optimal vorbereitet geht der Tabellenzweite trotz der Minipause keineswegs ins Verfolgerduell beim Tabellendritten. „Die Voraussetzungen sind katastrophal“, monierte Trainer Bernd Marquardt die personellen Bedingungen vor der Reise ins Oberbergische. In der vergangenen Woche mussten beruflich, krankheits- und verletzungsbedingt oder auch aus privaten Gründen beide Trainingseinheiten ausfallen. Auch die vorletzte Trainingseinheit vor der Partie in Nümbrecht wurde am Dienstag kurzfristig abgesagt. „Ich weiß noch nicht, welche Spielerinnen mir am Samstag zu Verfügung stehen. Wir müssen gucken, was geht, und dann das Beste draus machen“, wagte der Coach, in Anbetracht der personellen Situation keine Prognose.

Der aktuelle Gegner erwischte einen glänzenden Start. Nach fünf Siegen in Folge lief es an den beiden letzten Spieltagen aber nicht mehr wunschgemäß bei den Oberbergischen. Bei Polizei Köln mussten sie sich am vorletzten Spieltag mit einer Punkteteilung begnügen (21:21). Eine Woche später mussten die Absteigerinnen aus der Oberliga eine 23:28-Niederlage beim Stolberger SV hinnehmen. Durch die beiden sieglosen Spieltage rutschten die Favoritinnen von Platz eins auf Rang drei ab.

Chancenlos reisen die Roetgenerinnen deshalb keineswegs nach Nümbrecht, denn nach sieben Spieltagen sagt die Tabelle der Verbandsliga eindeutig aus, dass in dieser Saison jeder jeden schlagen kann.

(kk)