Monschau: Veranstalter ziehen Bilanz: „Die Klassik hat sich etabliert”

Monschau: Veranstalter ziehen Bilanz: „Die Klassik hat sich etabliert”

Nach der Klassik ist vor der Klassik: Das gilt auch für die Festspiele auf der Burg Monschau, die nach einem deprimierenden Start im Platzregen dann doch glanzvoll ausklangen. So zeigten sich die Veranstalter denn am Montag rundum auch zufrieden mit den zehn Veranstaltungen in zehn Tagen.

„Wir sind erleichtert und erschöpft,” sagt Helmut Lanio vom Monschau-Klassik-Team. Das Eifelwetter als unbekannte Größe hat eigentlich in jedem Jahr mehr oder weniger in die Festspiele eingegriffen; in diesem Jahr war der Eingriff besonders heftig, weil ausgerechnet die Premiere mit Mozarts Zauberflöte ins Wasser fiel und ein Ersatztermin anberaumt werden musste. Danach wurde das Wetter besser.

Die Bilanz der 10. Festspiele fällt unter dem Strich positiv aus, und so hat man auch voller Tatendrang bereits mit der Planung der Klassik 2010 begonnen. Der Termin steht steht bereits fest: Die 11. Open Air Klassik auf der Burg Monschau findet vom 20. bis 29. August statt.

Dieser etwas spätere Termin wurde auch deshalb gewählt, um nicht, wie jetzt schon zwei Mal in Folge geschehen, mit der sportlichen Großveranstaltung Monschau-Marathon in Konflikt zu geraten. Die Klassik 2010 endet dann wieder am letzten Ferienwochenende, sodass die Urlaubs-Heimkehrer am zweiten Klassik-Wochenende noch auf die Burg kommen können.

Drei Veranstaltungen (die Verdi-Gala, das Konzert mit Barclay James Harvest und die Night of Pop & Classic) waren restlos ausverkauft, die restlichen Termine zwischen 85 und 90 Prozent belegt. Mit dieser Auslastung, betont Helmut Lanio, sei man „rundum zufrieden.” Im zehnten Jahr der Veranstaltungsreihe man die bisher beste Besucher-Auslastung erreicht. Lanio: „Die Klassik hat sich etabliert.”