Konzen: TVK-Damen starten mit neuer „Chefin” in die dritte Spielzeit

Konzen: TVK-Damen starten mit neuer „Chefin” in die dritte Spielzeit

22 Spielerinnen tummelten sich schon beim ersten Training der Damenmannschaft des TV Konzen vorige Woche im Sportpark am Windrad. Auch wenn darunter eine Handvoll Mädchen der U17-Mannschaft mit von der Partie waren, zeigte dies, dass das Damenteam des TV auch im dritten Jahr keine Personalprobleme haben wird.

Im Gegenteil: „Wir waren versucht, eine zweite Mannschaft zu melden, aber nach einigen Abgängen haben wir es bei einer Mannschaft belassen, auch weil einige Spielerinnen bedingt durch Beruf, Schule, Studium oder Verletzung nicht immer zur Verfügung stehen werden”, so Inge Huppertz, die sich als Betreuerin um alle Belange der Damenmannschaft kümmert.

23 Spielerinnen umfasst der aktuelle Kader der neuen Trainerin Manuela Meder, die künftig für das Konzener Damenteam verantwortlich ist und dabei von Ellen Legge als „spielende Co-Trainerin” Unterstützung erfährt.

Meder hat selbst fast 30 Jahre Fußball gespielt und gehörte zu den besseren Zeiten von Germania Freund zur damaligen Verbandsligamannschaft. Als junge Spielerin stand die aus der Rotter Fußballfamilie Meder stammende Trainerin sogar einmal auf dem Sprung in die deutsche U19-Nationalmannschaft, ehe eine schwere Verletzung Manuela Meder zurückwarf.

Die Trainerin löst Benno Naumann ab, der sich künftig verstärkt um die Juniorinnen des TV Konzen kümmern wird.

Mit Marie Rosenkranz, Greta Hasenkopf und Saskia Meyer stießen drei Mädchen des Jahrgangs 1992 aus der U17-Verbandsligamannschaft des TVK zu den Damen, von der aufgelösten Straucher Mannschaft wechselten Carmen Leuther und Sarah Hammerschmidt in den Sportpark; weitere Zugänge sind möglich, aber noch nicht spruchreif.

Drei Abgänge

Ob die Damen des TV Konzen eine ähnlich gute Rolle in der neuen, aufgestockten Frauen-Kreisliga wird spielen können wie in den beiden letzten Jahren - da verpasste man jeweils als Vizemeister knapp den Aufstieg -, bleibt abzuwarten, da mit Jana Gasper, Nina Scheidt und Gina Nellessen drei Leistungsträgerinnen den TV verließen und den klassenhöheren TSV Kesternich verstärken.

Dennoch ist der jungen Mannschaft durchaus wieder eine gute Rolle in der oberen Hälfte der deutlich verstärkten Kreisliga Aachen zuzutrauen. „Unsere Aussichten sind schwer zu beurteilen, da über die Hälfte der Liga gänzlich neue Mannschaften sind.

Vor allem die neu gemeldeten zweiten Mannschaften von Kesternich, Kornelimünster und Eilendorf kann man nur äußerst schwer einschätzen”, möchte sich Inge Huppertz nicht auf einen Favoriten festlegen, auch wenn Landesligaabsteiger Rhenania Richterich und der Vorjahresdritte Raspo Brand sicherlich zum engsten Kreis der Aufstiegsanwärter zu zählen sind.

Kondition und Taktik

Manuela Meder wird ihr neues Team in der Vorbereitungsphase zwei bis dreimal wöchentlich zu Trainings- und Spieleinheiten bitten und zunächst den Schwerpunkt auf Kondition und anschließend auf taktische Schulung legen. Und dann fiebern die Konzener Damen dem 23\. August entgegen, wenn sie in ihre dritte Saison starten, denn bekanntlich sind ja aller guten Dinge drei.

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