TV Konzen bittet TuS Lammersdorf zum Kräftemessen am Windrad

Fußball-Kreisliga A: Aachen und Düren : Nordeifel-Derby mit unterschiedlichen Vorzeichen

Eifel-Derbyzeit in der Aachener Kreisliga A: So unterschiedlich die Saison bisher beim TV Konzen und TuS Lammersdorf verlaufen ist, werden am Sonntag, wenn das Lokalduell am Windrad um 15.15 Uhr angepfiffen wird, Kleinigkeiten den entscheidenden Ausschlag geben.

Unterdessen sucht in der Dürener A-Liga der TuS Schmidt nach zwei Niederlagen die Erfolgsspur, was in Lendersdorf nicht einfach werden dürfte. Einmal mehr ging der TV Konzen nicht als Verlierer vom Platz. Doch für die „Remiskönige“ der Liga – in fünf von neun Spielen teilte man sich die Punkte mit dem Gegner – war das 2:2 beim Burtscheider TV mehr Arbeit als gedacht.

„Wir haben einfach nicht das Maximum abgerufen und uns sehr schwer getan“, monierte Trainer Stefan Carl, dass nach dem Doppelschlag der Burtscheider seine Mannschaft erneut einen hohen Aufwand für das am Ende glückliche Unentschieden betreiben musste, statt die zwischenzeitliche Führung „clever herunterzuspielen“.

So stehen aktuell elf Punkte auf der Konzener Habenseite. „Da wir uns gegen Burtscheid mehr ausgerechnet haben, sind wir fast schon zum Siegen verpflichtet. Aber in der Liga kann unabhängig von der Tabellenposition jeder jeden schlagen, das gilt insbesondere für diesen Sonntag“, weiß Carl um den Stellenwert des Lokalduells. In der letzten Saison schlugen sich die Lammersdorfer gegen Konzen jeweils sehr gut.

Der damals frischgebackene Aufsteiger gewann am ersten Spieltag mit 1:0 und war im Rückspiel mit einem 1:1 ebenfalls nicht zu schlagen. Doch nicht nur das macht Georg Bauer, Trainer der Lammersdorfer, Mut. Am vergangenen Donnerstag fuhr der TuS mit einem 1:1 im Nachholspiel gegen St. Jöris nach zuletzt vier deutlichen Niederlagen in Folge den zweiten Saisonpunkt ein, bleibt aber weiter das Schlusslicht der Liga.

„Es war eine chancenreiche Partie, in der wir am Ende vielleicht etwas glücklich den Punkt mitnehmen konnten“, sagte Bauer. Til Krank (52.) egalisierte mit seinem ersten Saisontor den Jöriser Führungstreffer aus der ersten Halbzeit. Beim Lammersdorfer Coach ist die Freude auf das Kräftemessen gegen Konzen trotz der gelb-roten Karte gegen Leon Peters groß: „Wir hätten ihn sehr gut gebrauchen können, so müssen wir ein wenig improvisieren. In einem Derby ist sehr wenig vorhersehbar, da kann alles passieren. Das wollen wir nutzen.“

Kreisliga A Düren

Eine klare Ansage macht Daniel Ecker als Trainer der SG Vosse­nack-Hürtgen vor dem Spiel gegen Viktoria Birkesdorf. „Bei allem Respekt vor dieser jungen und laufstarken Mannschaft: Die drei Punkte haben wir schon im Kopf.“ Die liegen für sein Gegenüber Willy Kirschbaum zurzeit außer Reichweite: „Wir werden gegen diese kampfstarke Truppe wenig Torchancen bekommen. Wenn wir dann die eine oder andere nutzen können, dann denke ich maximal an einen Zähler.“

Von einem rustikalen Gegenpart spricht Stefan Nepomuck, der bei Alemannia Lendersdorf das Sagen hat. Dort wird der TuS Schmidt auflaufen. „Wir wollen natürlich bestehen, die Punkte holen. Aber dafür müssen wir spielerisch die Lösung finden.“ Fehlen wird bei der Alemannia Torhüter Martin Jacobs. So kommt Cihanay Cetin zu seinem ersten Einsatz. „Wir versuchen einen Punkt zu holen“: Kalle Kiesant, der Schmidter Trainer, hat dagegen die Hoffnung, dass man nach zwei verlorenen Partien in Folge einen Teilerfolg holen wird.

(yas/sf.)
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