TuS nach drei Ausfällen gegen BTV gefordert. Auch Konzen zu Hause

Fußball-Kreisliga A : Darf Lammersdorf endlich ran?

Während die beiden Eifelvertreter in der Kreisliga A Düren unterschiedliche Auswärtsaufgaben zu bewältigen haben, warten in der Kreisliga A Aachen lösbare Heimspiele auf das Nordeifel-Duo.

Mit dem Auftritt seiner Mannschaft in Breinig war Stefan Carl, Trainer des TV Konzen, wieder deutlich zufriedener, obwohl zwei späte Tore den Sieg verhinderten: „Mich freut es, dass wir nach der Niederlage gegen Kohlscheid die richtige Reaktion gezeigt haben. Offensiv konnten wir einige Nadelstiche setzen und hinten standen wir mit Ausnahme der beiden Standards, die zu den Gegentreffern führten, sicher. Auf diese Leistung lässt sich aufbauen.“

An den kommenden vier Spieltagen ist der TV jeweils gegen Mannschaften aus dem Tabellenkeller gefordert. Die nächste Aufgabe heißt Grün-Weiß Lichtenbusch. „Diese Spiele werden keine Selbstläufer. Wir dürfen uns nicht wie gegen den VfR Forst oder SV Kohlscheid den Schneid abkaufen lassen“, so Carl, der sich auf einen hoch motivierten Gast einstellt.

Der TuS Lammersdorf unternimmt am Sonntag den vierten Versuch in Folge, ein Ligaspiel zu bestreiten. Der Dauerregen der vergangenen Wochen hatte seine Spuren auf dem Platz an der Schießgasse hinterlassen. Nach der Absage gegen St. Jöris ist gegen den Burtscheider TV die Vorfreude groß, endlich wieder um drei Punkte zu spielen. Der BTV musste sich zuletzt Schlusslicht Rhenania Richterich überraschend deutlich mit 2:5 geschlagen geben. „Im ersten Heimspiel des neuen Jahres wollen wir unseren Zuschauern wieder guten Fußball zeigen. Trotz der immer noch schwierigen Platzverhältnisse würden wir gerne an den Erfolg aus dem Hinspiel anknüpfen“, so TuS-Obmann Michael Braun. Die Verantwortlichen können personell weiter aus dem Vollen schöpfen.

Kreisliga A Düren

Man braucht keine prophetischen Gaben zu haben, um festzustellen, dass der künftige Meister der A-Liga entweder der jetzige Spitzenreiter SV Kurdistan oder der TSV Düren sein wird. Denn dieses Duo setzt sich langsam, aber sicher ab, hat vor dem Dritten, Aufsteiger SG Nörvenich-Hochkirchen, bereits ein kleines Punktekonto vorgelegt, welches aber angesichts von noch drei ausstehenden Spielen der SG schnell egalisiert werden könnte. So spricht denn SG-Trainer Marcel Notte auch von Gewinnen, wenn er auf den Gast TuS Schmidt blickt. „Klar streben wir drei Punkte an, wollen nicht mehr so ein glückliches 1:1 erreichen wie im Hinspiel.“ Da schaffte man erst in der Nachspielzeit den Ausgleichtreffer. Dass man mit der Wiederholung dieses Spielresultats zufrieden wäre, sagt Gästecoach Kalle Kiesant. „Das würde uns reichen, denn die SG ist spielstark.“

Die bisherige Bilanz in den Spielen zwischen Schwarz-Weiß Titz und der SG Vossenack-Hürtgen spricht klar für die den Gastgeber. Dreimal in Folge blieb man ungeschlagen, holte sieben Punkte. „Aber dies heißt nicht, dass es so bleibt“, warnt Trainer Renardo Schiffer angesichts einer robusten und couragiert auftretenden SG vor einem „Selbstläufer“. Dass dem so ist, stellt Tim Krumpen als Verantwortlicher der Gäste heraus. „Einmal muss eine solche Serie enden. Wir wollen dieses Spiel gewinnen“, so die deutliche Ansage.

(yas/sf)