TuS Lammersdorf möchte Kunstrasenplatz bauen

Ambitionierte Pläne beim TuS Lammersdorf : Projekt Sportpark mit Kunstrasenplatz vorgestellt

Beim TuS Lammersdorf wurde ein großes und sicher auch ambitioniertes Projekt angestoßen. Der „Sportpark Lammersdorf" soll zukunftsweisend dahingehend erneuert werden, dass aus dem jetzigen Ausweichplatz mit Naturrasen am Schollsgässchen ein Kunstrasenplatz wird.

Mit derzeit geschätzten 650.000 Euro Kosten ein ambitioniertes Projekt des Vereins, der 427 Mitglieder hat. Vorsitzender Axel Tings rückte auf der Mitgliederversammlung des Vereins mit der Neuigkeit heraus und erklärte dabei das Grundproblem: „Wie wir alle wissen, ist der Rasenplatz an der Schießgasse aufgrund der Wetterverhältnisse oft nicht bespielbar."

Daher sei man in die Vorplanungen für den Kunstrasenplatz eingestiegen und habe diesbezüglich auch schon Gespräche mit der Gemeinde geführt. Von dort wurde Zustimmung signalisiert, wie Tings betonte. Das schloss eventuell auch eine Erweiterung des Platzes in Richtung Kalltalsperre ein. Kosten soll der Spaß mit dem künstlichen Rasen dem Verein im Übrigen keinen Cent. Im Hinblick auf die laufende Kredittilgung für das Sportheim des TuS erklärte Axel Tings: „Den Kunstrasenplatz wollen wir nicht mit Krediten finanzieren." Die Lösung liegt laut Tings in gut gefüllten Fördertöpfen von Land und Bund, die eine 100-prozentige Zuschussfinanzierung garantieren.

Zu den Landeszuschüssen liegen derzeit die Förderrichtlinien noch nicht vor. Sobald dies der Fall sei, so Tings, werde man die Fördergelder beantragen „und versuchen, das auf den Weg zu bringen." Zum zweiten Fördertopf erklärte Tings, dass dieser nur „anzapfbar" sei, wenn auch das geplante Baugebiet Hasselfuhr Realität wird. In diesem Zusammenhang erwähnte der Vorsitzende auch, dass es zwingend erforderlich sei, den Kunstrasenplatz mit LED-Beleuchtung auszustatten, um negative Lichtemissionen zum Neubaugebiet (wenn es denn kommt) zu vermeiden.

Mehr von Aachener Nachrichten