Simmerath: Turnerin Pia Falter gewinnt Bronze beim Landesfinale

Simmerath : Turnerin Pia Falter gewinnt Bronze beim Landesfinale

Mit dem Gewinn der Bronzemedaille konnte Pia Falter von der Hansa Simmerath beim Landesfinale der LK-Turnerinnen ihren Erfolg vom letzten Jahr wiederholen und damit unterstreichen, auch dieses Jahr wieder zu den erfolgreichsten Turnerinnen auf Landesebene zu zählen.

Bei diesem Wettkampf werden an den Geräten Sprung, Barren, Balken und Boden Übungen mit bestimmten Anforderungen gezeigt, wobei die einzelnen Teile individuell ausgewählt werden können und durch die unterschiedlichen Schwierigkeitsgrade und die Zusammenstellung der Übung der Ausgangswert bestimmt wird. Hier hat Pia Falter am Samstag die richtige Ausgewogenheit gefunden, um sich gegen ihre Konkurrentinnen auf den dritten Platz zu kämpfen.

Bei diesem Wettkampf konnte Anouk Hauser, die für ihren Heimatverein Euskirchener TSC gestartet war, aber auch bei der Hansa trainiert, in der Altersklasse 12/13 sogar die Landesmeisterschaft erringen.

Zwei 12. Plätze

Am Sonntag starteten dann Svenja Förster in der Altersklasse 16/17 und Rebecca Titz in der Altersklasse 18+ beim Landesfinale der P-Stufen-Turnerinnen. Hier konnten die Übungen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen an den einzelnen Geräten gewählt werden, mussten aber die vorgegebenen Teile in definierter Reihenfolge gezeigt werden.

Svenja Förster turnte an allen Geräten die zweithöchste Schwierigkeit ohne nennenswerte Fehler und erreichte damit den 12. Platz unter insgesamt 39 gestarteten Turnerinnen.

Rebecca Titz, die im vorigen Jahr Landesmeisterin wurde, musste sich dieses Jahr in der höchsten Altersklasse einer deutlich stärkeren Konkurrenz stellen. Dazu begann ihr Wettkampf leider auch noch mit einem Sturz vom Balken, so dass ihre Titelambitionen von schnell aussichtslos waren. Am Boden wurde eine leichte Unsicherheit bei einer doppelten Drehung genauso hart bestraft, wie am Sprung eine nicht exakt ausgeführte Drehung bei ihrem Bücküberschlag.

Da sie sich für den jeweils höchsten Schwierigkeitsgrad und damit auch höchsten Ausgangswert entschieden hatte, reichte es nach einem etwas durchwachsenen Wettkampf ebenfalls für einen 12. Platz bei 38 Teilnehmerinnen.