Nordeifel: Trotz Krise: In der Eifel weniger Arbeitslose

Nordeifel: Trotz Krise: In der Eifel weniger Arbeitslose

Sieh´ mal einer an! Trotz der Krise und aller Schreckensszenarien, die Experten ans Firmament malen: In der Nordeifel ist die Zahl der Arbeitslosen im März deutlich gesunken.

Im Vergleich zum Vormonat vermeldete die Geschäftsstelle der Bundesagentur für Arbeit mit 827 Arbeitslosen 39 weniger , im Vergleich zum Vorjahresmonat, als noch niemand das Wort Krise in den Mund genommen hat, sind es 30 weniger.

Die Arbeitslosenquote liegt aktuell bei 4,6 Prozent, im Februar lag sie bei 4,8 Prozent, im März 2008 waren es 4,7 Prozent.

Die größten Gruppen unter den Arbeitslosen sind die Langzeitarbeitslosen mit 31,2 Prozent (258) und die Arbeitnehmer zwischen 50 und 65 Jahren mit 29,5 Prozent (244).

Elf Prozent (91) der Menschen ohne Jobs sind zwischen 15 und 25 Jahre alt. 5,9 Prozent (49) der Arbeitslosen sind schwerbehindert, 6,7 Prozent (55) ausländischer Nationalität.

In der Geschäftsstelle Monschau waren im März 172 Stellenangebote registriert. Das ist gegenüber dem Februar, trotz der Krise, ein Plus von 26. Im Vergleich zum Vorjahres-März sind es allerdings zwölf Stellen weniger.

Im März haben sich in Monschau 126 Personen neu oder erneut arbeitslos gemeldet. Das sind 17 Personen und zwölf Prozent weniger als im Vorjahr. Gleichzeitig haben 161 Menschen ihre Arbeitslosigkeit beendet, trotz der Krise.

Das sind zehn Prozent oder sieben Prozent weniger als vor Jahresfrist. 54,2 Prozent der Arbeitslosen sind Männer, demzufolge 45,8 Prozent weiblichen Geschlechts.