Vorschau: TuS Rheinland Dremmen – SV Germania Eicherscheid: Trainer erwartet einen heißen Tanz

Vorschau: TuS Rheinland Dremmen – SV Germania Eicherscheid: Trainer erwartet einen heißen Tanz

Mit der 0:2-Schlappe bei Alemannia Mariadorf kassierte Bezirksligist Germania Eicherscheid die erste Saisonniederlage in der laufenden Meisterschaftsspielzeit 2018/2019. „Wir haben auf dem ungeliebten Mariadorfer Aschenplatz im ersten Durchgang keine gute Partie abgeliefert.

Spielerisch konnten wir unsere Aufgaben in keinster Weise lösen. Mariadorf war uns in allen Belangen überlegen und hätte sogar bis zur Pause drei oder vier Tore erzielen müssen. In der Pause habe ich den Spielern deutlich vor Augen geführt, dass wir uns auf unsere Tugenden besin- nen sollen. Durch den fragwürdigen Platzverweis unseres Keepers Kevin Braun und den daraus resultierenden unberechtigten Elfmeter gerieten wir schon kurz nach der Pause mit 0:2 in Rückstand“, zeigte sich Germania-Coach Marco Kraß von dem Auftritt seiner Mannschaft wenig angetan.

Mit nur zehn Akteuren agierte die Germania etwas besser, musste jedoch durch einen verschossenen Foulelfmeter von Tobias Berzborn einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Der Gegner hatte im zweiten Durchgang wenig zu zusetzen, jedoch langte es nach Ansicht des Germania-Trainers zu einem verdienten Erfolg für die Alsdorfer Vorstädter. „Durch die erste Saisonniederlage sind wir wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgekehrt. Diejenigen, die uns schon als Meisterschaftsanwärter eingestuft haben, haben einen Dämpfer erhalten. Die Spieler sind nun wieder geerdet und können in den Folgespielen den Beweis antreten, wieder erfolgreichen Fußball zu spielen“, sieht Kraß keinen Beinbruch in der Niederlage.

Das für kommenden Sonntag vorgesehene Heimspiel der Germania gegen den TuS Rheinland Dremmen wird am Freitag, 20 Uhr, ausgetragen. Da das Heimrecht getauscht wurde, reist die Germania in den Heinsberger Stadtteil. Die Begegnung in Dremmen stuft Marco Kraß als zumindest genauso schwierig ein wie die Auseinandersetzung in Mariadorf. „Auf dem Aschenplatz in Dremmen erwartet uns ein heißer Tanz. Dremmen ist ein sehr unangenehmer Gegner. Unsere Abwehr muss ihre Stabilität unter Beweis stellen und vorne müssen wir die sich hoffentlich bietenden Tormöglichkeiten verwerten. Ein anderes Auftreten wie in Mariadorf muss auf jeden Fall unsere Zielsetzung sein“, hofft Marco Kraß auf ein Erfolgserlebnis in Dremmen.

(ame)
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