„East Belgian Rally“: Titelkampf beim Motorsportrennen in der Eifel

„East Belgian Rally“ : Titelkampf beim Motorsportrennen in der Eifel

Alljährlich am letzten Samstag im September ist die „East Belgian Rally“ (EBR) in den Gemeinden der belgischen Eifel das Stelldichein der nationalen und internationalen Motorsportszene. Das Event, das 2018 zum zwölften Mal ausgetragen wird, zählt als vorletzter Lauf der belgischen Rallye-Meisterschaft (BRC) sowie für die niederländische und die luxemburgische Meisterschaft, ferner für die FIA-Benelux-Rally-Trophy und die Euro-Rally-Trophy.

Es stößt nicht nur in ganz Belgien, sondern wegen der Grenznähe auch in Deutschland, den Niederlanden und Luxemburg auf großes Interesse.

Die Rallye-Fans dürfen am Samstag, 29. September, auf den anspruchsvollen Wertungsprüfungen (WP) in der malerischen Landschaft der Eifel wieder erstklassigen Rallye-Sport erleben, der das außergewöhnliche Niveau des belgischen Championats im internationalen Vergleich veranschaulicht. Im Blickpunkt steht das Duell zwischen dem amtierenden Landesmeister Vincent Verschueren und seinem ärgsten Herausforderer Kris Princen, beide im Skoda Fabia R5.

Aber neben den Titelanwärtern möchten weitere Driftkünstler auf das höchste Treppchen des Podiums klettern, so unter anderem der frühere Sieger Cedric Cherain (Skoda), Ghislain de Mévius (Skoda), Guillaume de Mévius (Citroën C3 R5) oder die schnellen Niederländer Champions Hermen Kobus (Skoda), der hier 2015 triumphierte, und Bob de Jong (Hyundai i20). Mit dabei sind auch aus Deutschland und Luxemburg in bärenstarken Autos unter anderem Uwe Gropp (Citroën), Udo Schütt (VW), Tommy Rollinger (Peugeot), Steve Fernandes (Skoda) und Yan Munhowen (Mitsubishi). Und die spektakuläre Porsche GT3-Liga, angeführt durch den belgischen Rekordmeister und früheren Europameister Patrick Snijers (EBR-Sieger 2013), ist Musik in den Augen der Fans.

Viele Autos am Start

In den Hauptklassen, wo um die vorderen Plätze im Gesamtklassement gekämpft wird, sind mehr als 20 Autos am Start — einzigartig in Europa. Als Leckerbissen dürfen die Zuschauer zum Aufwärmen in der Vorhut der Rallye rund 20 historische Rallye-Autos (Slowly Sideways) bewundern. Der aus St. Vith stammende Rallye-Star und WM-Titelfavorit 2018, Hyundai-Werksfahrer Thierry Neuville, Sieger der EBR 2014, wird diesmal nicht teilnehmen, will die Rallye aber als Zuschauer besuchen. Start (9 Uhr) und Ziel (22 Uhr) der EBR ist am Kultur-, Konferenz- und Messezentrum Triangel in St. Vith. Drei Runden mit Asphalt-WP stehen auf dem Programm. Shakedown (Testetappe) ist am Donnerstag, 27. September, um 17 Uhr in Nidrum.

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