Monschau: Tempo 30 auf der B 399 wieder aufgehoben

Monschau: Tempo 30 auf der B 399 wieder aufgehoben

Der alljährlich stattfindende Monschauer Weihnachtsmarkt ist ein Besuchermagnet ersten Ranges und fordert alle Beteiligten heraus. Nicht nur die Budenbesitzer müssen einigen Aufwand in Kauf nehmen, ehe sie in den Altstadtgassen aufschlagen können, auch so mancher Weihnachtsmarktbesucher hat schon einige Kilometer hinter sich gebracht, ehe er den ersehnten Glühwein in die Hand nehmen konnte.

Rund um die Altstadt Monschau ist das Ordnungsamt der Stadt Monschau tagelang beschäftigt, um vor dem Start des Events, das sich diesmal über fünf Wochenenden hinzieht, die notwendigen Verkehrssicherheitsmaßnahmen umzusetzen.

Sieben Kilometer Flatterband

So schätzt Monschaus Ordnungsamtsleiter Vinzenz Klein, dass rund um die Stadt allein sechs bis sieben Kilometer Straßenränder mit rot-weißem Flatterband abgesperrt werden, damit Autofahrer nicht auf dem Gehweg oder der Fahrbahn parken und damit den Einsatz von Rettungsfahrzeugen behindern würden.

Für Irritation und Verärgerung in der zurückliegenden Sitzung des Monschauer Stadtrates sorgte die aktuelle Regelung auf der Bundesstraße 399 zwischen Kalterherberg und Monschau, wo in Höhe Dreistegen die ohnehin schon kritisch gesehene Tempo-50-Regelung für die Zeit des Weihnachtsmarktes jetzt sogar auf 30 km/h auf dem stadtnahen Teilstück reduziert worden war.

SPD-Fraktionsvorsitzender Gregor Mathar konnte den Sinn dieser Maßnahme nicht nachvollziehen. Der Rad/Gehweg zwischen Drei-stegen und Schwingsborn sei komplett durch Flatterband abgetrennt worden, so dass die Sicherheit der Fußgänger auf dem Weg vom oder zum Weihnachtsmarkt gewährleistet sei.

Aufgrund dieser Intervention trug die Stadt umgehend den Wunsch an die Städteregion heran, die Tempo-30-Reduzierung wieder aufzuheben, die in Abstimmung mit der Polizei die Maßnahme angeordnet hatte.

Hier folgte man umgehend dem Wunsch aus der Eifel, so dass das Tempo-30-Schild ab heute und auch für den Rest des Weihnachtsmarktes entfernt wird. Das ist auch im Sinne von Vinzenz Klein: „Früher ergaben sich hier in der Tat kritische Situationen“, aber seitdem der Rad/Gehweg den Fußgängern vorbehalten sei und hier nicht mehr wild geparkt werde, sei eine ausreichende Sicherheit gewährleistet .

(P. St.)
Mehr von Aachener Nachrichten