Kalterherberg: Tag des Ehrenamts: Säule für die Zukunft unserer Gesellschaft

Kalterherberg: Tag des Ehrenamts: Säule für die Zukunft unserer Gesellschaft

Am Tag des Ehrenamtes zeichnet die Stadt Monschau Bürger aus, die durch besonderen persönlichen Einsatz das kulturelle oder sportliche Leben in ihrem Ortsteil bereichert haben. Die ehrenamtliche Arbeit der Bürger weiß man bei der Stadt sehr zu schätzen. Ohne deren tatkräftigen Einsatz ließe sich vor Ort in den einzelnen Stadtteilen manches gar nicht oder nur sehr eingeschränkt verwirklichen. Mit dem Tag des Ehrenamtes soll die Arbeit der Ehrenamtler besonders gewürdigt werden.

In diesem Jahr fand der Tag des Ehrenamtes in der Kalterherberger Vereinshalle statt. Aus dem gesamten Stadtgebiet waren zahlreiche Abordnungen angereist. Das Interesse der Bevölkerung am Tag des Ehrenamtes war wieder sehr groß.

Der Kalterherberger Ortsvorsteher Norbert Rader eröffnete den Abend mit Grußworten an die zahlreichen Gäste aus allen Stadtteilen. Bürgermeisterin Margareta Ritter steckte in ihrer Ansprache noch einmal Sinn und Zweck des Abends ab.

Der Tag des Ehrenamtes finde heute zum 14. Mal statt. Bisher ehrte die Stadt 91 Ehrenamtsträger und schüttete 87000 Euro an die Vereine aus. Dazu erhielten 140 Bürger die Ehrenamtskarte NRW. An diesem Abend ehre die Stadt wieder sieben zukünftige Ehrenamtsträger und gebe 13 weitere Ehrenamtskarten NRW aus. Nach den Erkenntnissen der Bertelsmann-Stiftung sei unter anderem die vereinsgetragene Gesellschaft eine unverzichtbare Funktion für den Zusammenhalt und die Stabilität unserer Gesellschaft. Der Rat der Stadt Monschau unterstütze weiter bürgerschaftliches Engagement und sehe darin eine Säule für die Zukunft unserer Gesellschaft.

Für den Ortsteil Höfen zeichnete die Bürgermeisterin in diesem Jahr Christof Rader aus. Obschon er seit vierzig Jahren nicht mehr im Ort wohnt, ist er „Biebess“ geblieben. Seine große Leidenschaft ist die KG Biebesse. In der Karnevalszeit zog es ihn immer wieder in die alte Heimat. Mit viel Erfolg leitet er bis heute als Sitzungspräsident die großen Sitzungen der KG.

Der neue Ehrenamtsträger aus Imgenbroich heißt Heinz Stollenwerk. Als Politiker, Ortsvorsteher und als Mitglied in zahlreichen Vereinen hat er in seinem Heimatort vieles bewegt. Das Bürgercasino und die Eselsskulptur gehen auf seine Initiative zurück. Er hat die Modernisierung des Ortes vorangetrieben, ohne dabei die Lebensqualität für die Bürger aus den Augen zu verlieren.

In Kalterherberg hat sich Josef Thoma in zahlreichen Vereinen an verantwortlicher Position eingebracht. Das gilt ganz besonders für die Freiwillige Feuerwehr. Auf örtlicher Ebene war er im Stadtgebiet viele Jahre als Ausbildungsbeauftragter bzw. Wehrführer tätig. Im Kreisverband kümmerte er sich viele Jahre um Aus- und Fortbildung und leitet die Ehrenabteilung der freiwilligen Feuerwehren im Altkreis.

Walter Kleiner hat das Vereinsleben in Konzen in besonderer Weise mit geprägt. Als Leichtathlet und Fußballer machte er schon früh mit überdurchschnittlichen Leistungen auf sich aufmerksam. Nach der Aktivenzeit widmete er sich der Nachwuchsarbeit im Sport. Über den TV Konzen hinaus gehörte er u.a. dem Kirchenchor, dem Musikverein und dem Mandolinenorchester an und hilft mit beim Krippenbau in der Konzener Kirche.

In der evangelischen Kirchengemeinde Monschau engagiert sich Lotte Brune für sozial Benachteiligte. Die Gestaltung von Jugendgottesdiensten und die Mitarbeit beim Konfirmandenunterricht gehört zu ihren ständigen Aufgaben. Über die Altstadt hinaus arbeitet sie auch für das Café International in Imgenbroich, den Weltladen in Mützenich und den Förderverein der Förderschule Nordeifel in Eicherscheid.

Im Mützenicher Vereinsleben ist Karl Volpatti seit vielen Jahren eine feste Größe. Für den TuS absolvierte er über 1000 Spiele. Nach seiner Aktivenzeit kümmerte er sich um die Jugendarbeit und die Betreuung der zweiten Mannschaft. In der Ortsbauernschaft gehört er mit zum Vorstand und organisiert das jährliche Erntedankfest. Der Ernte-Dank-Club Schobbe ist nicht nur eng mit seinem Namen verbunden.

Bei den Rohrenern ist der Name Andreas Hermanns eng mit der Musik verbunden. Als Dirigent und in jahrelanger Vorstandsarbeit prägte er die Lyra entscheidend. Die Liebe zur Musik liegt in der Familie. Der Familienname Hermanns findet sich in den Vereinsannalen bis in die Gründungszeit. Über die Musik hinaus war Andreas Hermanns unter anderem auch bei der Bergwacht, im Kirchenchor und im Pfarrgemeinderat aktiv.

Vor der Ausgabe der Ehrenamtskarten und der Zuwendungen an die Vereine würdigte der Ehrenamtsbeauftragte der Städteregion Aachen, Theo Steinröx, noch einmal den Wert der ehrenamtlichen Arbeit. Er freue sich, dass unter seiner Nachfolgerin Frau Ritter diese schöne Tradition fortgesetzt werde. Für den Rest des Abends unterhielt das Trommler- und Pfeiferkorps Kalterherberg unter der Leitung von Wolfgang Litt die Gäste mit musikalischen Beiträgen.

(fm)